Hofbauer: Schlögls gelobtes "Schengen-Land" ist lückenhaft

Auch bei Grenzsicherung zu Nicht-EU-Staaten grobe Mängel

Niederösterreich, 13.1.1999 (NÖI) "Das von Innenminister Schlögl immer in höchsten Tönen gelobte 'Schengen-Land' weist beträchtliche Lücken auf", reagiert der Sicherheitssprecher der VP Niederösterreich, LAbg. Johann Hofbauer auf die jüngsten Erkenntnisse im Zusammenhang mit dem Fall des Grazer Amokläufers. Als Innenminister habe er dafür zu sorgen, daß die modernen Möglichkeiten, die das Schengen-System bietet, auch genützt werden können. "Dazu gehört auch der Zugriff auf die aktuellsten Fahndungsdaten. Immerhin sind in seinem Ministerium diese Probleme seit längerem bekannt", erwartet Hofbauer ein rasches Handeln von Schlögl. ****

Hofbauer bekräftigte in diesem Zusammenhang die Forderung der
VP Niederösterreich an den Innenminister, für eine zufriedenstellende Sicherheit an den NÖ-Grenzen zu sorgen. "Die Bevölkerung an der Grenze hat ein Recht auf Sicherheit.
Keinesfalls darf daher auf Kosten der Sicheheit gespart werden.
Die rund 250 fehlenden aber längst versprochenen Grenzbeamten müssen schleunigst ihren Dienst antreten und die fehlende technische Ausstattung, wie Wärmebildkameras, müssen endlich zur Verfügung stehen. Dafür hat der Innenminister zu sorgen", so Hofbauer.

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