Weninger: VOR-Fahrpreise wurden teurer - doch kein besseres Service

VOR-Kernzone muß endlich um eine Außenzone erweitert werden

St. Pölten, (SPI) - "Ab 1. Jänner wurden die Fahrpreise im Verkehrsverbund Ostregion teilweise maßgeblich erhöht. So kostet eine Jahreskarte der Kernzone 100 um 600,- Schilling mehr und kommt den Pendlern nun auf 5.300 Schilling. Der Vorverkaufs-Einzelfahrschein wurde von 17 auf 19 Schilling erhöht, die Fahrpreise für die umliegenden Außenzonen in Niederösterreich wurden auf 22 Schilling pro Zonenfahrt erhöht. Zehntausende niederösterreichische Pendler sehen sich mit erhöhten Preisen konfrontiert, ohne daß das Angebot und das Service auch nur geringfügig verbessert wurde", kritisiert der Mödlinger SP-Landtagsabgeordnete Hannes Weninger.****

Die Sozialdemokraten fordern schon lange, daß die erste Außenzone des VOR in die Wiener Kernzone integriert wird. Die derzeit verkauften etwa 11.000 Zeitkarten würden dadurch für jeden Einzelnen billiger, was zu einer zusätzlichen Motivation für den Umstieg vom Auto auf öffentliche Verkehrsmittel führen würde. "Nach der nun erfolgten Tariferhöhung ist dieser Schritt dringender denn je. Man kann doch nicht der Förderung des öffentlichen Verkehrs das Wort reden, in Jahresabständen die Fahrpreise überproportional erhöhen und dann auch noch erwarten, daß sich die Menschen zum Umsteigen auf die Öffis entscheiden", kritisiert Weninger die Politik des VOR, aber auch des Landes Niederösterreich, dessen verantwortlicher Landesverkehrsreferent Erwin Pröll "diesem Treiben tatenlos zusieht", so Weninger.

Die Südregion und das Wiener Umland brauchen dringendst eine verkehrspolitische Offensive, da die Straßen dem steigenden Aufkommen im Individualverkehr nicht mehr gewachsen sind. Es geht um Pendlerinnen und Pendler, die mangels geeigneter Fahrpläne, guter Fahrzeiten und entsprechender Zug- und Busangebote Tag für Tag wertvolle Arbeits- und auch Freizeit im Stau, im Warten auf den nächsten Anschluß oder im Schritttempo auf der Autobahn opfern müssen. Aber ebenso sind es tausende Niederösterreicher, die angesichts ständig steigender Preise der Öffis ein "Aussteigen" aus dem privaten Pkw zu Recht nicht in Erwägung ziehen. "Setzen wir ein Zeichen und schaffen wir wirkliche Verbilligungen und Verbesserungen. Niederösterreichs Verkehrsverantwortliche müssen für die Pendler endlich Taten setzen", so Abg. Weninger abschließend.
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