Boudar: Für Jugendoffensive in den Gemeinden

Gemeindejugendreferenten als Ansprechstelle für Jugend

Niederösterreich (OTS) "Eine Jugendoffensive in den
Gemeinden ist dringend notwendig: Zwar gibt es - zumindest
auf dem Papier - in jeder Gemeinde einen Jugendreferenten,
aber viele von ihnen befinden sich in einem "Dornröschen-
schlaf" und warten darauf, von der Politik endlich wachgeküsst
zu werden", sagte heute die niederösterreichische Vorsitzende
der Jungen Generation in der SPÖ, Ursula Boudar.

"Es ist an der Zeit, die Gemeindejugendreferenten zu
aktivieren bzw. dort, wo sie tatsächlich aktiv sind, verstärkt zu unterstützen. Ziel ist es, daß die Jugendreferenten gemeinsam
mit den Vereinen und Jugendgruppierungen für eine bessere nicht-kommerzielle Freizeitinfrastruktur sorgen und die
Jugendlichen noch stärker in die Gestaltung der kommunalen
Politik einbinden. Daß dies natürlich auch eine
Herausforderung für die Erwachsenen ist, liegt auf der Hand
und soll auch so sein: Doch bedeutet die stärkere Beteiligung
von Jugendlichen in der Gemeindepolitik vor allem, daß neue
Chancen entstehen, damit die Gemeinden noch jugend-
freundlicher, jünger und bunter werden", sagte sie weiter.

"Es gibt in NÖ etwa 500 Gemeindejugendreferenten: Unser
Ziel ist es, daß diese ihre Arbeit intensivieren und ein tatsächliches Angebot mit und für Jugendliche entwickeln. Sie sollen erste Anlaufstelle für alle jugendrelevanten Fragen sein, Jugendlichen bei der Organisation von Veranstaltungen helfen
und generell die Schnittstelle zwischen junger und älterer Generation bilden. Wir fordern die Bürgermeister daher auf,
den Jugendreferenten jede Unterstützung zukommen zu lassen
und sie in ihrer Arbeit - weit mehr als bisher - zu motivieren", schloß Boudar.
(schluss)

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