Prammer fordert Verbot von Antibiotika in der Tiermast

Deutschland will im Rahmen seiner EU-Präsidentschaft Antibiotika in der Tiermast generell verbieten

Wien (OTS) - Konsumentenschutzministerin Barbara Prammer tritt neuerlich für ein generelles Verbot von Antibiotika in der Tiermast ein. Nachdem unter österreichischer EU-Präsidentschaft 4 Antibiotika in der Tiermast verboten wurden, müssen auch die rechtlichen 4 Antibiotika, die derzeit noch in der EU verwendet werden dürfen, vom Markt genommen werden. "Zum Schutz der KonsumentInnen müssen Antibiotika in der Tiermast veboten werden", fordert Prammer.

Ein erster Erfolg konnte mit dem im Dezember 1998 beschlossenen EU-weiten Verbot von 4 Antibiotika erreicht werden. Nunmehr hat Deutschland die Absicht erklärt, im Rahmen seiner EU-Präsidentschaft im ersten Halbjahr 1999 ein Verbot der restlichen 4 Antibiotika, die derzeit in der EU noch zugelassen sind, voranzutreiben.

"Dieses Verbot ist unbedingt notwendig, da immer häufiger Bakterien gegen Antibiotika resistent werden und diese damit ihre Wirkung verlieren. Im Interesse eines vorbeugenden Schutzes der Gesundheit der KonsumentInnen sind Antibiotika in Tierfutter abzulehnen", betont die Konsumententschutzministerin.

Außerdem entspricht es auch keineswegs den Erwartungen der KonsumentInnen, daß das zum Verkauf angebotene Fleisch von Tieren stammt, die nur für ein schnelleres Wachstum regelmäßig mit Antibiotika gefüttert werden, so Prammer abschließend.

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