KfV: Nicht auf Lorbeeren ausruhen ?

Punkteführerschein muss weitere Leben retten!

Wien (OTS) - - Unfallbilanz 1998: Grund zu Optimismus, aber nicht Anlaß für Pause in Sachen Sicherheitsarbeit ? 1.-10.1.1999: 8 Fußgänger durch Fremdverschulden getötet!=

Punkt für Punkt mehr Sicherheit: Die positive
Verkehrsunfallbilanz des Jahres 1998 ist für die KfV-Experten ein gutes Zwischenergebnis auf dem Weg zum anvisierten Ziel - die 0,5-Promille-Grenze in Kombination mit intensiver Überwachung machte es möglich. Um die Vorgabe "Nur mehr 600 Verkehrstote jährlich bis 2005" zu erreichen, bedarf es aber weiterer Schritte in puncto Gesetzgebung und Bewußtseinsbildung zur Reduktion des Unfallrisikos auf Österreichs Straßen: so etwa drängt der Punkteführerschein auf Realisierung. Seine großen Pluspunkte:

- Schach den 'schwarzen Schafen': Der Punkteführerschein richtet sich nur gegen Wiederholungstäter, die schwere Delikte begehen - also die kleine, aber gefährliche Minderheit der notorischen Raser und rücksichtslosen Rowdies. Der Punkteführerschein schützt somit die große Mehrheit der angepaßten Verkehrsteilnehmer.

- Chance für Bewährung: Verkehrsstraftätern wird der Führerschein nicht sofort entzogen - sie erhalten eine Chance auf Einsicht und Änderung ihres negativen Verhaltens. Schlechtpunkte werden nach einer gewissen Zeitspanne getilgt - etwa durch die Teilnahme an Nachschulungen.

- Schlanke und billige Verwaltung: Nur schwere Delikte werden vermerkt. Je früher ein Punkteführerscheinsystem beim Aufbau des bereits beschlossenen Zentralen Führerscheinregisters eingeplant wird, desto geringer sind die administrativen Kosten.

- Lebensretter und Kostenfaktor: Die Sicherheitsreserve Punkteführerschein bedeutet pro Jahr 60-80 Verkehrstote weniger auf Österreichs Straßen. Unermeßliches menschliches Leid und volkswirtschaftliche Kosten in der Höhe von jährlich rund 4 Milliarden Schilling können durch den Punkteführerschein vermieden bzw. eingespart werden.

Erste 10 Tage des Jahres 1999: 8 Fußgänger starben durch Fremdverschulden!

Vom 1.-10. Jänner 1999 kamen nach vorläufigen Zahlen 22 Menschen auf Österreichs Straßen ums Leben - 13 Pkw-Insassen (davon 9 Lenker) und 9 Fußgänger. 8 Fußgänger wurden durch Fremdverschulden getötet - dramatischer Beweis für die dringende Notwendigkeit des Punkteführerscheins.

Weitere Fakten im Verkehrssündenregister der ersten Tage des Jahres 1999: Alkohol am Steuer war dreimal mit im Spiel, vier getötete Fahrzeuglenker waren nicht angegurtet, zwei Fahrzeuglenker begingen Fahrerflucht.

"Mehr Disziplin und Eigenverantwortung, mehr Miteinander statt Gegeneinander auf Österreichs Straßen- wünscht sich das KfV zu Jahresbeginn 1999 - der Punkteführerschein könnte dazu einen wertvollen Beitrag leisten.

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