2 Jahre NÖ Bauordnung: Positive Erfahrungen

Wenig Bürokratie, kurze Verfahren

St.Pölten (NLK) - Nach zwei Jahren praktischer Erprobung der neuen NÖ Bauordnung gibt es bei Baudirektion, Bezirksbauämtern, Bürgermeistern, Baugewerbe und Häuslbauern fast durchwegs positive Erfahrungen und viel Lob vor allem für die Entbürokratisierung, was Beamten wie Bauherren viel Zeit und Geld erspart. "Niederösterreich hat die österreichweit sicherlich modernste und am leichtesten umsetzbare Bauordnung", stimmen die meisten mit Baugewerbe-Landesinnungsmeister Ing. Manfred Schuster überein. Zwei Jahre Praxis hätten den Beweis erbracht, daß "mit dieser Bauordnung eine Weichenstellung in die richtige Richtung erfolgt" sei. Jetzt gelte es, mit der Novellierung vereinzelte Mängel im Detail auszumerzen. Diese Ansicht teilt auch die Baudirektion der NÖ Landesregierung: "Die nötigen Änderungen haben sich aus der Praxis ergeben - und da sind wir durchaus lernfähig", betont Baudirektor Dipl.Ing. Peter Kunerth.

"Nach internen Erhebungen in unserer Gemeinde haben wir als Behörde 60 Prozent weniger Arbeit mit den Bauverfahren als vorher", berichtet der Bürgermeister von Hadersdorf am Kamp, Landtagsabgeordneter Dipl.Ing. Bernd Toms, selbst maßgeblich an der Entwicklung der NÖ Bauordnung beteiligt. "Ziel waren Verwaltungsvereinfachung und Senkung der Kosten, und das haben wir geschafft." Ähnliche Erfahrungen hat Franz Rupp, Bürgermeister in Höflein und Präsident des Gemeindevertreterverbandes der ÖVP: "Die ganze Sache ist wesentlich einfacher geworden. Kritikern kann ich nur empfehlen, die neuen Regelungen voll auszunutzen und flexibel zu agieren. Das heißt: Wenn jemand unbedingt eine Bauverhandlung will, kriegt er sie auch, aber Bauherren und Anrainer sind - so wie wir -in der Regel froh über die Entbürokratisierung."

Jedenfalls ist seit zwei Jahren in Niederösterreich am Bau vieles anders: Durch die 1997 eingeführte neue NÖ Bauordnung wurden die üblichen Bauverhandlungen ebenso gestrichen wie die Kollaudierung. Statt dessen benötigt der Bauherr jetzt nur noch ein sogenanntes "Bauführerattest" durch die verantwortliche Baufirma oder den Architekten. Kein Wunder, daß beim Wohnbau die Erfahrungen bis auf wenige Ausnahmen durchwegs positiv sind.

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