Pröll untersagt Strasser, in die Bundes-ÖVP zu wechseln

Wien (OTS) - In der morgen erscheinenden Ausgabe von NEWS erklärte Niederösterreichs ÖVP-Chef Erwin Pröll, einer Abwanderung von Klubchef Ernst Strasser als neuer ÖVP-Generalsekretär nicht zuzustimmen. "Das kommt überhaupt nicht in Frage." Bereits während der Weihnachtsfeiertage habe er in einem Vier-Augen-Gespräch mit Strasser dessen Verbleib im St. Pöltner Landtag vereinbart. Grund:
Strassers Funktion sei für Niederösstereich zu wichtig, er, Pröll, dulde es nicht, daß dieses Land womöglich so nebenbei her regiert werden könnte. ****

Noch vor dem Silverstertag gab es eine Aussprache zwischen Pröll und ÖVP-Chef Wolfgang Schüssel, in der Pröll dem Parteichef empfahl, die Bundes-ÖVP könne sich im Superwahljahr 1999 durchaus ein Vorbild an seiner Landespartei nehmen: "Bevor wir im März 1998 wählten, hatten wir exzellent gearbeitet, dies durch eine gefällige PR-Kampagne den Wählern nahegebracht, was auch honoriert wurde. Es liegt jetzt an der Bundespartei, ihre gute Arbeit als Regierungs-Motor ebenso professionell zu vermarkten."

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