75 Prozent fordern Regierung zu mehr Sparsamkeit auf

Defizite schaffen keine Arbeitsplätze

Wien (Pwk) - 62 Prozent der Österreich sind über die Höhe des Budgetdefizites sehr bzw. eher besorgt, acht Prozent haben damit gar keine Probleme. Im Zeitraum der letzten 15 jahre ist aber ein merkliches Abflauen der Besorgnis über die Höhe des Defizits im Bundeshaushalt festzustellen. Exakt die Hälfte der vom Fessel-GfK Institut für Marktforschung im Auftrag der Wirtschaftskammer Österreich bundesweit befragten 1.000 Österreicher sind der Meinung, daß mit höheren Staatsschulden keine Arbeitsplätze geschaffen werden können, weitere 17 Prozent meinen, daß dies aus budgetären Gründen gar nicht möglich wäre und nur 17 Prozent wollen mit staatlichem "deficit spending" Arbeitsplätze geschaffen wissen. ****

Nur elf Prozent würden Steuererhöhungen im Dienste der Sanierung des Staatshaushaltes akzeptieren, hingegen fordern gleich 85 Prozent der Befragten die Regierung zu größerer Sparsamkeit auf. Als größte Sparpotentiale des Staates betrachten 55 Prozent der Befragten die Personalkosten im Öffentlichen Dienst, 36 Prozent die Aufwendungen für Arbeitslose und 33 Prozent die Betriebe der öffentlichen Hand. Jeweils nur elf Prozent könnten sich Einsparungen bei der Förderung privater Unternehmen und beim Familienlastenausgleich vorstellen. Bemerkenswerterweise befürworten die Österreicher in keinem einzigen staatlichen Bereich eine Ausgabenerhöhung.
(Schluß) EH

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