Stix stimmt FP-Wien Einschätzung im ORF zu

"Freiheit als höchstes Gut"

Wien (OTS) - Der von der FP-Spitze 1998 eingeführte "Demokratie"-Vertrag "trennt Spreu von Weizen" meinte Pawkowicz-Nachfolger Kabas gestern in seiner Jahresbilanz im ORF Studio Wien. Diese Einschätzung teilt auch Landtagsabgeordneter Dr. Rüdiger Stix, Sprecher der rechtsliberalen technischen Fraktion FDU, Freie Demokratische Union, im Wiener Rathaus.

In der gesamten Geschichte des freiheitlichen Lagers "war es selbstverständlich, gegen jede Art von Knebelung oder Bevormundung aufzutreten", so Stix. Wie ernst es der derzeitigen Führungsclique der FP mit diesen Grundsätzen war, konnte im heurigen Jahr anschaulich bewiesen werden.

Bei der Gedenkfeier zur Wiener Bürgerrechtsrevolution von 1848 in der Hofburg berief sich Mag. Kabas in seiner Festrede ausgerechnet auf das Beispiel der ersten freien Mandatare in Wien, die wie der Paulskirchenabgeordnete Robert Blum ihr Eintreten für die Freiheit mit dem Leben bezahlt haben. Kabas selbst unterwarf sich jedoch unmittelbar nach seinem Aufruf dem neuen Vertrag sowie dem neuen Statut. Dieses Statut enthält bekanntlich die Regelung, wonach der Bundesobmann jedem Funktionär eine Weisung erteilen und jede Liste bestimmen kann. "Ein Zentralismus, der Honecker die Freudentränen aus den Augen getrieben hätte." merkt Stix an.

Alle Freiheitlichen jedoch, "die guten Willens sind", rief Stix auf, "den ersten Satz des Parteiprogrammes durchzusetzen", nämlich "Freiheit als höchstes Gut", und sich von "allen unwürdigen Knebelungsstatuten" zu befreien.

Rückfragen: Dr. Rüdiger Stix
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