Bundesländer-Vergleich der Abfallwirtschaft

LR Sobotka: NÖ führend bei der Bio-Verwertungsschiene

St.Pölten (NLK) - Die Abteilung Umweltwirtschaft und Raumordnungsförderung beim Amt der NÖ Landesregierung hat als Ergänzung zum NÖ Abfallwirtschaftsbericht 1997 dieser Tage eine "Abfallwirtschaftliche Bestandsaufnahme in den Bundesländern" erstellt, um so einen Überblick über die Abfallwirtschaft in den einzelnen Bundesländern zu ermöglichen. Die Erhebung bezieht sich auf die jeweiligen abfallwirtschaftlichen Organisationen, die Abfallmengen aus Haushalten sowie Abfallbehandlungsanlagen und beschreibt Entwicklungen und Tendenzen.

Für Umwelt-Landesrat Mag. Wolfgang Sobotka ist es besonders erfreulich, daß dieser Bericht Niederösterreichs führende Position bei der Bio-Verwertungsschiene dokumentiert. Hochgerechnet auf Kilogramm pro Einwohner und Jahr zeige sich, daß "Niederösterreich nicht nur bei der Eigenkompostierung, sondern auch bei der Sammlung biogener Abfälle und damit am gesamten Biosektor österreichischer Meister" sei. Auch bei der Sammlung von Problem- und Altstoffen liege man auf Medaillenrängen, während die Position bei Rest- und Sperrmüll und damit die Vermeidungsschiene noch deutlichen Handlungsbedarf signalisiere, so Sobotka.

Im konkreten bedeuten rund 66 kg/EW/a biogene Abfälle den ersten, 3,6 kg/EW/a Problemstoffe hinter Vorarlberg und Tirol den dritten und ca. 120 kg/EW/a Altstoffe den zweiten Platz hinter Tirol im Bundesländer-Vergleich. Daß in Niederösterreich mit 40 kg/EW/a 1997 am meisten Sperrmüll gesammelt wurde, ist hingegen im Sinne der Abfallvermeidung ebenso differenziert zu betrachten wie die etwa 128 kg/EW/a Restmüll, die allerdings noch immer deutlich unter dem Mittelwert von rund 149 kg/EW/a liegen.

Zur Stärkung der Abfallvermeidung widmet sich die Aktion "Sei g’scheit, vermeid" im Jahr 1999 verstärkt dem Schwerpunkt Haushalte. Nähere Informationen und die Broschüre beim NÖ Abfall- und Komposttelefon unter der Telefonnummer 02742/200-5214.

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