ARBÖ: Die Wunschliste von Präsident Dr. Schachter für 1999

Der ARBÖ feiert seine ersten 100 Jahre

Wien (ARBÖ) - Neujahr ist traditionell die Zeit der guten
Vorsätze und zugleich ein guter Anlaß, kommende Herausforderungen zu betrachten. ARBÖ-Präsident Dr. Herbert Schachter nutzt den Jahreswechsel, um die Ziele und Wünsche der
Kraftfahrerorganisation im Jubiläumsjahr zu formulieren.

ARBÖ-Präsident Dr. Herbert Schachter: " Der ARBÖ feiert 1999 die ersten 100 Jahre seines Bestehens. Wir werden uns im Jubiläumsjahr aufs Neue und mit aller Kraft für die Sicherung der Mobilität aller Bevölkerungsschichten einsetzen."

Die Wunschliste des ARBÖ richtet sich an verschiedene Empfänger:

- an die Kraftfahrer: Verantwortungsvolles und sicherheitsbewußtes Fahren ist erforderlich, damit auch weiterhin der positive Trend der Verkehrsunfallstatistik fortgesetzt und verstärkt werden kann.

- an Gebietskörperschaften, Institutionen und Organisationen, die sich mit Verkehrssicherheit beschäftigen: Eine gemeinsame "Nationale Verkehrssicherheitskampagne" soll helfen, die Ziele der Verkehrssicherheit zu erreichen.

- an die Mineralölwirtschaft: Faire Treibstoffpreise und somit eine rasche Senkung der Nettopreise auf das EU-
Durchschnittsniveau.

- an die Automobilindustrie: Weiterentwicklung
umweltfreundlicher Kraftfahrzeuge - die Ziele "3-Liter-Auto" beim Benzinmotor und "2-Liter-Auto" beim Dieselmotor sind zu forcieren.

- an Wirtschafts-, Verkehrs- und Finanzpolitik: Rasche
Umsetzung der Lkw-Maut und Novellierung des Bundesstraßen-Finanzierungsgesetzes mit Ausschluß eines Road-Pricing für den Pkw. Abbau der vorhandenen Quersubventionierung durch den privaten Pkw-Verkehr zum unternehmerischen Schwerverkehr.

Besonderen Wert legt ARBÖ-Präsident Dr. Herbert Schachter auf den bedarfsgerechten Ausbau von Schiene und Straße: "Der Ausbau des hochrangigen Straßennetzes mit Autobahnen und Schnellstraßen sowie der Bau dringend erforderlicher Bundesstraßenprojekte dürfen nicht durch Umleitung jener Finanzmittel, die durch den Kraftfahrzeugverkehr aufgebracht werden, etwa in den
Schienenausbau, gefährdet werden."

Die Bundeshauptstadt Wien und ihre Bewohner erwarten den Bau einer Südostumfahrung, einer sechsten Donaubrücke und die dazugehörende Nordumfahrung.

ARBÖ-Präsident Dr. Herbert Schachter abschließend: "Für jeden Zweck ist der jeweils vernünftigste Verkehrsträger zu wählen. Die freie Wahl des Verkehrsmittels darf nicht durch
Quersubventionierung auf Kosten jener, die das Auto zur Fahrt zum Arbeitsplatz benötigen, beeinflußt werden. Es gibt mehr als 35 Prozent Pendler unter den Berufstätigen, zu deren alle Lasten wie Stau, Zeitverlust und überhöhte Spritpreise letztlich gehen."

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