Strasser: Karenzgeld für alle ist unbedingtes Muß in der Familiensteuerreform

Verfassungsgerichtshof-Entscheid für Familien vernünftig umsetzen

Niederösterreich, 29.12.1998 (NÖI) Mit dem Entscheid des Verfassungsgerichtshofes vom vergangenen Jahr, daß Familien steuerlich entlastet werden müssen, wurden die Weichen für das von der VP geforderte "Karenzgeld für alle" gestellt. Jetzt ist Finanzminister Edlinger am Zug, dies auch umzusetzen. Wir fordern die Einführung dieses Karenzgeldes spätestens bis zum Jahr 2000, erklärte Klubobmann Dr. Ernst Strasser. ****

Das "Karenzgeld für alle" ist ein Gebot der Stunde und die
beste Form einer gerechten Steuerentlastung für Familien. Ab dem Jahr 2000 sollen alle Mütter und Väter 6000 Schilling Karenzgeld erhalten. Der Volkspartei sind nämlich alle Mütter und Väter gleich viel wert. Es ist absolut unverständlich, daß geringfügig Beschäftigte, Hausfrauen, Bäuerinnen und Studentinnen durch den Rost fallen und benachteiligt werden. Derzeit hat jede neunte österreichische Frau keinen Anspruch auf Karenzgeld. Darüber hinaus ist dieses von Familienminister Bartenstein vorgeschlagene Modell auch finanzierbar, nämlich aus den Mitteln des Familienlastenausgleichsfonds, so Strasser.

"Das Bartenstein-Modell bringt darüber hinaus weniger Bürokratie und mehr Verwaltungsvereinfachung. Es bringt auch Verbesserungen für den Wiedereinstieg ins Berufsleben und mehr Wahlmöglichkeit. Der Vorschlag ist sozial gerecht, aus den Mitteln des FLAF finanzierbar und entlastet die Arbeitskosten um bis zu
2,3 Milliarden Schilling. Ich fordere daher den Finanzminister
auf, dieses Modell in seine Steuerreform aufzunehmen", betonte Strasser.

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