Dirnberger: ÖBB-Draxler soll sich bei eigenen ÖBB-Bahnschalterbediensteten über Wünsche der Bahnkunden erkundigen

Wien (OTS) - Heftig konterte heute AK-Vizepräsident Alfred Dirnberger (ÖAAB) auf die Reaktion der ÖBB betreffend der Einstellung der Grünen Bank mit Jahresende 1998. Dirnberger: "Die Behauptung der ÖBB, die Grüne Bank werde erst mit 30.9.1999 eingestellt, ist glatte Roßtäuscherei. Tatsache ist, daß die Bahnkunden die Grüne Bank nur mehr bis zum 30.9.1999 aufbrauchen." Ein besonderes Täuschungsmanöver des ÖBB-Vorstandes, so Dirnberger, sei die Behauptung der Vereinfachung der Tarife. "Die Abschaffung der Grünen Bank hat mit den Tarifen überhaupt nichts zu tun, sondern ist die Frage der Konfrontierung der Bahnkunden mit zeitraubendem Anstellen vor dem Schalter", klärt Dirnberger auf.

Eine besonders peinliche Stellung nehme die ÖBB ein, wenn sie Generaldirektor Draxler aus seiner Gesamtverantwortung unter Hinweis auf den zuständigen Vorstandsdirektor zurückziehe, kritisiert Dirnberger: "ÖBB-Generaldirektor Draxler soll sich bei den eigenen ÖBB-Bahnschalterbediensteten über die Wünsche der Bahnkunden erkundigen, dann erfährt er sofort, wie beliebt die Grüne Bank bei den Kunden ist." Besonders scharf reagierte Dirnberger auf den Vorwand der Abschaffung der Grünen Bank, daß mißbräuchliche Mehrfachverwendungen vorlägen. Dirnberger: "Den Anschlag des ÖBB-Vorstandes gegen die Zeit und die Nerven der Bahnkunden mit Mißbrauchsunterstellungen zu begründen, ist der Gipfelpunkt der Kundenfeindlichkeit."

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