KfV: UNFALLBILANZ 1998 IST SCHRITT IN DIE RICHTIGE RICHTUNG

Wien (OTS) - Kein dramatischer Weihnachtsverkehr - Sicherheit beginnt im Kopf: Öffentliche Promille-Diskussion hat wichtigen Beitrag geleistet.

Wenn auch noch keine offiziellen Zahlen des Bundesministeriums für Inneres vorliegen - die Weihnachtsfeiertage auf Österreichs Straßen dürften eher ruhig abgelaufen sein. Dies paßt gut ins Bild des durchschnittlichen Jahresverlaufs in puncto Unfallgeschehen. Vom 1.1. bis zum 20.12.1998 sind nach vorläufigen Zahlen (30-Tage-Frist noch nicht berücksichtigt) 913 Verkehrstote zu verzeichnen, im Vergleichszeitraum des Vorjahres waren es - nach endgültigen Zahlen -1.075 Getötete.

Es ist damit zu rechnen, daß 1998 die Grenze von 1.000 Verkehrstoten deutlich unterschritten wird, im besten Fall werden sogar unter 950 Getötete zu verzeichnen sein. KfV-Direktor Franz Bogner: "Das bedeutet für die Verkehrssicherheitsarbeit insgesamt und für das KfV einen besonderen Erfolg. Zielsetzung in unserem "Programm für die 90er Jahre" war ja die Reduktion der Getötetenzahlen unter 1.000 bis zum Jahr 2000."

Wichtigster Beitrag zu dieser positiven Bilanz: die Realisierung der 0,5-Promille-Grenze und die verschärften Sanktionen ab einer Alkoholisierung von 1,2 bzw. 1,6 Promille - bei konsequenter Überwachung. Aber auch die intensive öffentliche Diskussion und Medienberichterstattung rund um das neue Alkohollimit haben deutliche Spuren in der positiven Entwicklung des Unfallgeschehens auf Österreichs Straßen hinterlassen.

Wesentlicher Punkt auf dem KfV-Wunschzettel für 1999: die Realisierung des Punkteführerscheins. Zwar zeigt die 0,5-Promille-Grenze bereits ihre Wirkung, gegen die gefährliche Minderheit der notorischen Raser und Rowdies müssen nach Ansicht der KfV-Experten aber noch zusätzliche Maßnahmen gesetzt werden.

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