Rupp: Einstellung des Güterverkehrs auf der Mariazellerbahn - trotz gegenteiligem Landesverkehrskonzept

Droht Personenverkehr in wenigen Jahren das gleiche Schicksal?

St. Pölten, (SPI) - "Die Einstellung des Güterverkehrs auf der Mariazeller Bahn per 1.1.1999 ist umwelt- und verkehrspolitisch
eine äußerst bedenkliche Entscheidung. Diese Entscheidung widerstrebt auf allen Linien der Forderung, schwere Güter von der Straße weg auf die Schiene zu bringen. Die Bevölkerung und die Landschaft des Pielachtales leidet ohnehin schwer unter dem Lärm und unter den Abgasen. Die Einstellung des Güterverkehrs auf der Mariazeller Bahn wird diese Situation nur noch verschlimmern", stellt der St. Pöltner Landtagsabgeordnete Anton Rupp heute fest.****

Zudem widerspricht diese Maßnahme dezidiert den Forderungen im Niederösterreichischen Landesverkehrskonzept, wo entgegen der Einstellung des gesamten Güterverkehrs eine Wiederaufnahme
zwischen Schwarzenbach und Mariazell/Gußwerk gefordert wird. Diese unter Priorität 2 - mittelfristige Maßnahme - angeführte Forderung können wir nun wohl abschreiben, Erfahrungen der Vergangenheit haben gezeigt, daß auf der Bahn eher weiter zugesperrt und eingespart wird, bevor wieder etwas eingeführt wird.

"Hier wäre der nö. Landesverkehrsreferent, LH Erwin Pröll, gefordert gewesen, diese Maßnahme der Österreichischen Bundesbahnen rechtzeitig zu beeinspruchen. Geschehen ist bis heute nichts - und in wenigen Tagen gehört der Güterverkehr auf der Mariazellerbahn der Vergangenheit an. Landesverkehrsreferent Pröll sollte nun den Anrainergemeinden und der Bevölkerung reinen Wein einschenken. Wie sieht es mit der Bestandsgarantie der Mariazellerbahn wirklich aus oder droht dem Personenverkehr in wenigen Jahren das gleiche Schicksal", so Rupp abschließend. (Schluß) fa

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