Landwirtschaftsförderungen brachten 575 Projekte

Mostviertel: 5b-Projekte hoben Bereitschaft zum Risiko

St.Pölten (NLK) - Vier Jahre sind seit dem Beitritt Österreichs zur EU und der Ausweisung des Mostviertels als 5b-Region vergangen. Es wäre an der Zeit, eine vorläufige Bilanz zu ziehen und gleichzeitig für das letzte Jahr der 5b-Periode nochmals durchzustarten, meinte dazu der Landesbeauftragte im Regionalmanagement Mostviertel, Karl G. Becker. Die Bilanz kann sich jedenfalls sehen lassen: Im Mostviertel konnten bisher 575 5b-Projekte in der Landwirtschaft mit Gesamtkosten von über 900 Millionen Schilling genehmigt werden. Die öffentlichen Mittel betragen dabei knapp 400 Millionen Schilling und kamen zu 39,2 Prozent vom Bund, zu 34,7 Prozent von der EU und zu 26,1 Prozent vom Land Niederösterreich. Dipl.Ing. Johannes Pressl, der 5b-Projektbetreuer im Regionalmanagement, zeigte sich erfreut über die hohe Bereitschaft der Landwirte zum Risiko, zum enormen Einsatz und zu den großen Eigeninvestitionen. Viel Mut gehöre dazu, ein Unternehmen zu gründen oder ein neues Standbein aufzubauen.

Zu den erfolgreichen Projekten zählen unter anderem die Bauernmärkte und Bauernläden, wie jener der Hoflieferanten in Waidhofen an der Ybbs oder der erst kürzlich eröffnete Bio-Nibelungenladen in Pöchlarn, weiters die ARGE der Mostviertler Heurigen und die Plattform Pferd. Die Verarbeitung und Verwertung der ARGE Biogemüse Lutz oder "Edles aus dem Ybbstal", die Bemühungen um die Fleischvermarktung, bringen genauso Wertschöpfung zu den Landwirten wie das Angebot von Dienstleistungen mit "Urlaub am Bauernhof", das die Familie Wiesinger aus St.Martin am Ybbsfelde seit kurzem beispielhaft für viele andere anbietet. Als erfolgreich erwiesen sich auch die 5b-Förderungen für die Weiterbildung der Bauern, die landesweit über fünf Millionen Schilling an Kurskostenzuschüssen gewährten. Mit einem kürzlich abgeschlossenen Wettbewerb konnten zudem neue, starke Ideen als Alternativen für Landwirte erzielt werden.

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