Dirnberger fordert von ÖBB für 1999 Beibehaltung der Kilometerbank

Geplante Einstellung bringt Anstellen der Pendler am Schalter

Wien (OTS) - Die ÖBB planen für 1999 die Einstellung der von den Bahnkunden, vor allem den Pendlern stark angenommenen Grünen Bank. Bei der Grünen Bank handelt es sich um eine Kilometerbank mit Vorteilskarte, mit dem das ständige Anstellen beim Fahrkartenschalter bisher nicht notwendig war. AK-Vizepräsident Alfred Dirnberger (ÖAAB): "Das ist ein Anschlag gegen die Zeit und die Nerven der Pendler. Generaldirektor Helmut Draxler provoziert damit, daß sich die Bahnkunden in Zukunft völlig unnötig an den meist zu wenigen und daher überfüllten Kassenschaltern anstellen müssen." Ein ÖBB-Schalterbediensteter erklärte heute zur Abschaffung der Grünen Bank gegenüber AK-Vizepräsident Dirnberger: "Das, was für die Bahnkunden kommod war, wird jetzt von der Bahn abgeschafft!"

Die Entscheidung des ÖBB-Vorstandes, nur mehr bis Jahresende 1998 die Kilometerbank zu verkaufen, sei, so Dirnberger, ein krasser Fall von Ignoranz gegenüber den Bahnkunden. Offenbar sei dem ÖBB-Generaldirektor die Zeit der Pendler völlig egal, wenn ihm bei dieser Gelegenheit nur ein weiterer Personalabbau gelinge. Dirnberger: "Ich fordere die sofortige Zurücknahme dieser Fehlentscheidung gegen die Bahnkunden. Draxler soll durch Taten und nicht mit umstrittenen Werbebotschaften den Pendlern ein Service bieten."

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