Prammer: Gefährliches Babyspielzeug wird ab 1.1.1999 verboten

Gefährliche Weichmacher haben in Babyspielzeug nichts verloren

Wien (OTS) - Mit 1. Jänner 1999 wird in Österreich Spielzeug, das mit bestimmten Weichmachern (Phthalate) hergestellt wurde, für Kinder unter drei Jahren verboten. Ein wichtiger Schritt zum Schutz unserer Kinder, betont Konsumentenschutzministerin Barbara Prammer.

Konkret betrifft dieses Verbot Spielzeug, welches von Kindern gekaut, gelutscht oder auf andere Art häufig in den Mund genommen wird (z.B. Beißringe, Quietschenten). Wie internationale Studien ergeben haben, können die Weichmacher bei häufigem Lutschen dieses weichen Spielzeuges vom Kinderspeichel aufgenommen werden. Leber- und Nierenschäden der Kleinkinder sind dabei nicht auszuschließen. "Diese unnötige Gefährdung der Gesundheit unserer Kinder gehört mit Jahresende der Vergangenheit an", betont Prammer.

Neben Österreich werden auch Schweden und Dänemark mit Jahresende Babyspielzeug verbieten, das mit bestimmten Weichmachern (Phthalaten) hergestellt wurde. Gefährliches Babyspielzeug ist auch auf EU-Ebene ein Thema. So wurden die EU-Mitgliedsstaaten im Juli des heurigen Jahres von der Europäischen Kommission aufgefordert, erforderliche Maßnahmen für ein hohes Schutzniveau von Kindern unter 3 Jahren bei Baby- und Spielzeugartikeln, die gefährliche Weichmacher beinhalten, zu ergreifen.

Das Verbot von gefährlichen Babyspielzeug zeigt bereits Wirkung. Einige große Spielzeugproduzenten haben erst kürzlich angekündigt, alle Phthalate aus der Produktion von Babyspielzeug zu entfernen. "Mit dem Verbot von gefährlichem Babyspielzeug wird ein wichtiger Schritt zum Schutz unserer Kinder gesetzt", stellt Prammer abschließend fest.

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