Onodi: Einigung bei Ärzte-Wochentagsnachtdienstbereitschaft zeichnet sich ab

Rettungsorganisationen und Ärzte als Partner für verbesserte Versorgungsqualität

St. Pölten, (SPI) - "Die sich nun abzeichnende Einigung über die Einrichtung einer umfassenden Ärzte-Wochentagsnachtdienstbereitschaft in Zusammenarbeit mit den Rettungsorganisationen Rotes Kreuz und Arbeiter-Samariterbund
ist ein wirklich begrüßenswerter Schritt im Sinne der Weiterentwicklung des NÖ Gesundheitswesen und der Versorgungsqualität", stellt die Gesundheitssprecherin der NÖ Sozialdemokraten und 2. Präsidentin des NÖ Landtages, Abg. Heidemaria Onodi, heute fest. Die Rettungsorganisationen könnten für eine ständige Erreichbarkeit von Ärzten während der Nachtstunden sorgen, die niedergelassenen Ärzte selbst bedienen sich der vorhandenen Infrastruktur - Fahrzeuge und
Einsatzzentralen - von Rotem Kreuz und ASBÖ. "Das von Gesundheitslandesrat Dr. Hannes Bauer ausgearbeitete Modell
stellt damit einen Meilenstein in der Weiterentwicklung des NÖ Gesundheitswesens dar. Mit dem bekannten Notruf 144 wäre damit
eine Vollversorgung für die Patienten garantiert", so Onodi.****

Zu den 24 Notarztstützpunkten von Roten Kreuz und ASBÖ sind 20 Rettungsstützpunkte geplant, mittels dieser 44 "Sprengel" sollen die Patienten flächendeckend wochentags zwischen 18.00 und 7.00
Uhr betreut werden. Die via Rettung angeforderten und zu den Patienten gebrachten Ärzte können dann sofort entscheiden, ob
eine Hausbehandlung reicht oder ein Spitalsaufenthalt
erforderlich ist. Für die zusätzliche Ausstattung der Rettungsdienste sind rund 8,3 Millionen Schilling veranschlagt,
für den Pauschalbetrag der Entschädigung für die zusätzlichen Notärzte sind Kosten von rund 8,4 Millionen Schilling jährlich kalkuliert. Die Sozialversicherungsträger bezahlen den Rettungsorganisationen pro Ausfahrt so wie bei einem
Rettungseinsatz den üblichen Pauschalbetrag.

"Die finalisierenden Verhandlungen zwischen Land, Rettungsorganisationen, Sozialversicherungsträger und
Ärztekammer finden in den ersten Wochen 1999 statt. Die maximale Einwohnerzahl pro Stützpunkt soll dabei 50.000 Einwohner nicht überschreiten, um zu lange Wartezeiten für die Patienten zu verhindern und gleichzeitig genügend "Zeitpuffer" für echte Notfälle zu gewährleisten", so die SP-Gesundheitssprecherin weiter. "Das neue System stellt bei Verwirklichung eine echte Verbesserung der Notfallversorgung der NÖ Bevölkerung dar, da damit alle weißen Flecken des bisherigen Notarztnetzes, welche tagsüber von den Notärztehubschraubern versorgt werden, nun auch erstmals in der Nacht mit Notärzten vollversorgt werden. Damit wäre Niederösterreich - mit Ausnahme Wiens - das einzige Bundesland mit einer echten Flächendeckung im Notarztbereich",
so Onodi abschließend.
(Schluß) fa

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