Hunderte Wiener Obdachlose verbringen Weihnachten auf der Straße Canisibus der Carits bringt Essen und Trost

äAuch heuer werden hunderte Obdachlose Weihnachten auf der Straße verbrin-gen müssen. Es ist ein Ärgernis, wenn in einem reichen Land wie Österreich das Grundrecht auf Wohnen für viele Menschen ein unerreichbarer Traum bleibt," sagt der Wiener Caritasdirektor Michael Landau.
äDie Obdachlosigkeit bleibt ein Unrecht, mit dem wir uns nicht abfinden dürfen. Ich wünsche mir zu Weihnachten, daß im nächsten Jahr in ganz Österreich ein System der Delogierungsprävention verwirklicht wird und daß alle Obdachlosen eine Chance auf ein Dach über dem Kopf bekommen."
Um die ärgeste Not zu lindern, werde der Canisibus der Caritas auch am Heili-gen Abend für obdachlose Menschen unterwegs sein, berichtet Landau. "Die ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer werden ihnen nicht viel geben können:
eine besonders gute Suppe, Weihnachtskekse und warme Socken. Aber sie wer-den für die Obdachlosen da sein und sie nehmen sich Zeit für ein tröstendes Ge-spräch."

365 Mal im Jahr bringen der Canisi- und der Francescobus der Wiener Caritas Obdachlosen eine warme Suppe und persönliche Gespräche. Jährlich werden so von den 50 ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern 50 000 Essen ausgegeben. Im Winter versorgen die Caritas-Busse, die jeden Abend bei den Wiener Bahn-höfen Station machen, Obdachlose zustätzlich mit warmer Kleidung. Der Loui-se-Bus der Caritas Wien bietet mobile medizinische Betreuung ohne Kranken-schein. Vom Betreuungszentrum äGruft" aus besuchen Caritas-Mitarbeiter im Rahmen des äNachtstreetwork" Obdachlose an ihren Schlafplätzen.

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