Stix: "Meischberger darf nicht auf Urlaub"

Als freundschaftliche Warnung - Konsequenzen des Knebelungsvertrages rechtzeitig bedenken

Wien (OTS) - In einem "dringenden Ratschlag aus alter Parteifreundschaft" warnt der Landtagsabgeordnete Dr. Rüdiger Stix, Sprecher der rechtsliberalen technischen Franktion im Wiener Rathaus, seinen langjährigen Generalsekretär NAbg. Ing. Walter Meischberger vor unbedachten Aktionen über die Weihnachtsfeiertage. "Wenn Du unvorsichtiger Weise auf Urlaub fährst, so risikierst Du einen Parteiausschluß." so Stix.

Rüdiger Stix konkret: "Strafverfahren oder auch rechtskräftige Verurteilungen haben - bis heute - die unterschiedlichsten Abgeordneten der FPÖ nicht an der Ausübung ihres Mandates gehindert. Umgekehrt jedoch wurde der NÖ-FPÖ Obmann Bernhard Gratzer ungachtet seines Sieges bei den NÖ-Landtagswahlen aus der FPÖ ausgeschlossen, obwohl - bis heute - gegen den ehemaligen NÖ FP-Obmann nicht einmal Anklage erhoben worden ist. Allerdings war Gratzer so unvorsichtig, nach den Wahlen auf Urlaub zu fahren, was Anlaß für seine Liquidation war. Dieses Schicksal möge Meischi warnen", so Stix weiter.

Die Privatmeinung Jörg Haiders habe durchaus etwas für sich, so Stix. Immerhin sollte nach Haider ja schon die bloße Verstrickung in ein Strafverfahren die Annahme eines Mandates verhindern. Es würde ihm, Stix, "jedoch leid tun, wenn die Verstrickungen in laufende Strafverfahren Jörg Haider nun dazu veranlassen würden, nicht einmal mehr zu den Kärntner Landtagswahlen anzutreten".

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