AK gegen Devisengebühr bei Eurozahlungen mit Kreditkarte

Wien (OTS) - Die AK kritisiert die Devisenprovision der Kreditkartenunternehmen bei Eurozahlungen im Ausland: Ab 1. Jänner 1999 ist der Euro eine inländische Währung und daher ist eine einprozentige Devisengebühr für Euro-Zahlungen mit der Kreditkarte im Ausland nicht gerechtfertigt, sagen die AK Konsumentenschützer. Dieses Vorgehen findet in den derzeit gültigen Allgemeinen Geschäftsbedingungen keine Deckung und ist daher vertragswidrig. Die AK Konsumentenschützer empfehlen Kreditkartenbesitzern in "Euro-Ländern" mit dem Euro zu bezahlen und bei Verrechnung einer Devisenprovision, diese innerhalb der in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen vorgesehenen Frist zu beeinspruchen. ****

Die derzeit von den Kreditkartenunternehmen in Österreich verwendeten Allgemeinen Geschäftsbedingungen sehen eine Devisenprovision bzw eine Manipulationsgebühr von 1 Prozent des Umsatzes nur für die Umrechnung von Fremdwährungen in Schilling vor. Da es sich bei Zahlungen in Euro jedoch um keine
Fremdwährung, sondern ab 1.Jänner 1999 um die österreichische Währung handelt, ist die Verrechnung einer Devisen- oder Manipulationsgebühr nicht zulässig, sagen die Konsumentenschützer der AK. Davon abgesehen würde eine solche Praxis der Einführung der neuen Währung abträglich sein, und den Karteninhabern Vorteile aus dem Euro vorenthalten werden.

Den Konsumenten wird empfohlen, ab 1999 Zahlungen mit den Kreditkarten in den Euro-Ländern nach Möglichkeit in Euro vorzunehmen und bei Verrechnung einer Devisenprovision bei den Euro-Umsätzen diese innerhalb der in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen vorgesehenen Frist zu beeinspruchen.

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