Reisebüros: Keine Einigung über neue Kollektivverträge

Nächste Verhandlungsrunde Ende Jänner 1999 - Fachverband kritisiert Uneinsichtigkeit der Gewerkschaft

Wien (PWK) - Die am Montag nachmittag geführten Kollektivvertragsverhandlungen für die Reisebüromitarbeiter brachten bedauerlicherweise keine Einigung. Wie der Fachverband der Reisebüros in der Wirtschaftskammer Österreich dazu feststellte, zeigte sich die Gewerkschaft uneinsichtig gegenüber den wirtschaftlichen Rahmenbedingungen. Die nächste Gesprächsrunde wurde für Ende Jänner 1999 angesetzt. ****

Das Reisebürogewerbe hat mit rückläufigen Umsatzzahlen zu kämpfen. Der Grund dafür liegt in den gegenüber dem Vorjahr stark reduzierten Passagierzahlen. Dies wurde von der Gewerkschaft nicht zur Kenntnis genommen. Der Vorschlag der Arbeitgeberseite, die niedrigeren Einkommenskategorien stärker anzuheben (um durchschnittlich +2,62 Prozent, also um 1,56 Prozent mehr als die Inflationsrate von 0,7 Prozent), und bei höheren Einkommen eine Verflachung des Prozentsatzes (bis zu + 1 Prozent) vorzusehen, wurde von der Arbeitnehmerseite verworfen. Die Gewerkschaft beharrte auf einer Erhöhung zwischen 2,7 und 2,2 Prozent.

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