UBM forciert Immobilien- und Projektgeschäft - deutlich höherer Umsatz und verbessertes EGT in den ersten 9 Monaten 1998

Wien (OTS) - Die wirtschaftliche Situation der, an der Wiener
Börse im amtlichen Handel notierten, UBM Realitätenentwicklung AG ist nach wie vor ausgezeichnet. Auch im 3. Quartal wurden die hervor-ragenden Zahlen des Vorjahres übertroffen. Der Umsatz der AG verbesserte sich in den ersten 9 Monaten gegenüber dem Vergleichs-zeitraum 1997 um 32 % auf ATS 288 Mio. (1 bis 9/97:
217,2). Der Gruppenumsatz stieg um 20 % auf ATS 303,3 Mio. (1 bis 9/97: 252,4). Die Ertragslage knüpft nahtlos an das Spitzenergebnis des letzten Jahres an. Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit zum 30. September 1998 verbesserte sich gegenüber 1997 von ATS 33,1 Mio. auf ATS 34,7 Mio. Das konsolidierte Ergebnis der UBM Gruppe wuchs von ATS 35,0 Mio. auf ATS 36,1 Mio.

Das Kerngeschäft Projektentwicklung, Bauausführung und Immobilien-vermietung wird weiter forciert. Von Jänner bis September 1998 wurden in dieser Sparte insgesamt ATS 283,4 Mio. erwirtschaftet. Gegenüber ATS 223,6 Mio. 1997 ergibt sich eine Steigerung von 26,7 %.

Als Bauträger ist UBM sowohl auf eigene Rechnung als auch für den PORR Konzern und Dritte tätig. Hauptumsatzträger waren der "Artriummarkt Alt Erlaa" und das "Bürohaus ARZ" (Allgemeines Rechenzentrum). Zu den wichtigsten aktuellen Projekten zählen das multifunktionale Freizeit-, Kino- und Geschäftszentrum "CineNova" in Wiener Neustadt, der Büro-, Geschäfts- und Kinokomplex "Wien 3" auf dem Areal des ehemaligen AEZ über dem Bahnhof Wien Mitte und das exklusive Wohn-, Büro- und Geschäftsgebäude "Stadt Triest" im Zentrum von Klagenfurt. Im Ausland ist die UBM Gruppe vor allem in Ungarn, Tschechien und Polen aktiv. Wichtigstes Projekt ist das Geschäfts-und Bürohaus "Warsaw-Tower" in Warschau. Obwohl erst im Stadium der Dachgleiche, liegt der Verwertungsgrad über 50 %.

Immer größere Bedeutung bekommt die Veranlagung in Haus- und Grund-besitz sowie die Bewirtschaftung des eigenen Immobilienvermögens. In den ersten drei Quartalen stieg die Nutzfläche des Immobilienportefeuilles der AG von 39.017 m2 auf 42.548 m2 an. Die Mieteinnahmen verbesserten sich von ATS 31,8 Mio. auf ATS 37,3 Mio. Die Leerstehungsrate liegt konstant bei 3,5 %. Noch kräftiger ist der Immobilienbesitz der Gruppe gewachsen. Die Fläche stieg von 51.500 m2 im laufenden Jahr auf 99.164 m2 an. Die Einkünfte aus der Baumaschinen- und Gerätevermietung für den PORR Konzern gingen plangemäß von ATS 28,8 Mio. auf ATS 19,9 Mio. Dieses Minus wird jedoch durch höhere Einkünfte aus Immobilienentwicklung, Bauaus-führung und Vermietung mehr als wettgemacht.

Für das 4. Quartal ist UBM ebenso optimistisch, wie für 1999. Die Geschäfts-flächennachfrage nimmt zu und der positive Trend am Wiener Büromarkt setzt sich fort. Der Auftragsstand wurde durch die Übernahme des Projekts "Forido Plaza" weiter ausgebaut. UBM wird bis 2001 im 21. Wiener Gemeindebezirk, am Beginn der Floridsdorfer Hauptstraße, ein 30-stöckiges Hochhaus errichten. Der Kaufvertrag für das 8.600 m2 große Grundstück wurde am 15. 12. 1998 abgeschlossen. Schon im Frühsommer 1999 werden die Bauarbeiten beginnen. Die Investitionskosten für das "Florido Plaza" belaufen sich auf rund ATS 950 Mio. Rund ein Drittel davon wird UBM durch Eigenmittel aufbringen beziehungsweise in den nächsten 3 Jahren aus dem laufenden Cash-Flow darstellen.

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