Vorsicht bei der Verwendung von "Engelshaar" aus dünnen Metallfäden gemeinsam mit elektrischer Christbaumbeleuchtung

Wien (OTS) - Das Büro für Konsumentenfragen im Bundeskanzleramt weist darauf hin daß die Verwendung von Christbaumsschmuck aus dünnen Metallfäden ("Engelshaar"; Durchmesser ca. 0,06 mm) gemeinsam mit elektrischer Weihnachtsbaumbeleuchtung problematisch sein kann: die dünnen Metallfäden können aufgrund ihres geringen Durchmessers leicht mit unter Spannung stehenden Teilen in Kontakt kommen und dadurch bei Berührung einen elektrischen Schlag verursachen. Dies kann insbesondere dann passieren, wenn die Metallfäden beim Wechseln einer Glühlampe in die Fassung eingedreht werden.

In Europa sind zumindest zwei Fälle bekannt, wo sich Verbraucher durch metallenes Engelshaar elektrisierten. In einer Testreihe, bei der neunmal Engelshaar über einer Weihnachstbeleuchtung mit 25 Glühlampen angebracht wurde, stand das Engelshaar zweimal selbst unter Spannung.

Das Büro für Konsumentenfragen betont aber ausdrücklich, daß elektrische Christbaumbeleuchtung jedenfalls bei weitem sicherer ist als die Verwendung von Kerzen, die alljährlich eine beträchtliche Zahl von Wohnungsbränden verursachen.

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