Keine Insolvenzgefahr für Verbund

Besseres operatives Ergebnis als 1997 erwartet - eingeleitete Maßnahmen zur Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit konsequent fortgesetzt - Personalanpassung auch weiterhin sozialverträglich -bilanzielle Einmalmaßnahmen zur Stärkung des Verbund

Wien (OTS) - Die gute Wasserführung im vierten Quartal des zu Ende gehenden Jahres sowie der Erlös aus dem Einstieg von Mannesmann bei tele.ring werden dazu führen, daß der Verbund für das Geschäftsjahr 1998 ohne Berücksichtigung der außerordentlichen bilanziellen Einmalmaßnahmen ein höheres Ergebnis aus seiner operativen Tätigkeit als 1997 ausweisen wird. Darüber hinaus steht der Verbund-Vorstand weiterhin zu seinen Äußerungen, die er anläßlich der Halbjahrespressekonferenz im September dieses Jahres getätigt hat.

Zusätzlich zu den 1994 getroffenen Maßnahmen zur Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit, wie die Halbierung der Instandhaltungskosten, eine drastische Reduktion der Investitionen sowie die Steigerung der Produktivität um 38 % im Vergleich zu 1993, werden in der Bilanz 1998 entsprechende außerordentliche Einmalmaßnahmen , wie die vorzeitige Abschreibung für nicht wettbewerbsfähige Erzeugungsanlagen und die Rückstellung für drohende Verluste aus Strombezugsverträgen getroffen werden. Zudem setzt der Verbund die eingeleiteten Restrukturierungs-und Optimierungsmaßnahmen zügig fort. Diese Maßnahmen wurden im jüngsten Aktionärsbrief des Verbund im Ausblick dargelegt.

Im Personalbereich werden die geplanten und angekündigten Anpassungsmaßnahmen wie beisher nicht über Kündigungen, sondern durch sozialverträgliche Maßnahmen realisiert, die der Belegschaftsvertretung mitgeteilt wurden.

Im Verbund wird erwartet, daß den im Gutachten des Wirtschaftsministeriums anerkannten Betriebshilfen sowohl von der EU-Kommission als auch vom Hauptausschuß des Parlaments zusgestimmt wird.

Ausdrücklich wird seitens des Vorstandes darauf hingewiesen, daß sich der Verbund weder in einer Liquiditätskrise befindet noch eine Insolvenzgefahr für das größte österreichische Elektrizitätsunternehmen besteht. Bei den oben angeführten außerordentlichen Einmalmaßnahmen handelt es sich um geplante bilanzielle Vorsorgen, die den Verbund für den kommenden Wettbewerb stärken werden.

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