Heinzl: Schluß mit der "Radio-Gratiswerbung" für Pröll und NÖVP

Schwindende Grenzen zwischen Landes- und Parteipolitik

St. Pölten, (SPI) - "Überparteilichkeit, Objektivität und Transparenz - Grundsätze, die zu den Säulen einer modernen Medienpolitik gehören. In Niederösterreich freilich hat sich eine Einrichtung etabliert und auch über lange Jahre gehalten, die diesen Zielsetzungen nicht entspricht. Bei der seit Jahren etablierten Gratis-Radiosendung des Landeshauptmannes "Forum NÖ" verschwinden die Grenzen von Landes- und Parteipolitik und des öfteren wird die Sendung zu einer reinen Belangsendung der Niederösterreichischen Volkspartei und ihres Parteivorsitzenden LH Erwin Pröll", stellt der St. Pöltner SP-Nationalrat Anton Heinzl heute fest.****

Im Sinne von politischer Chancengleichheit, Ausgewogenheit und Fairneß wäre es hoch an der Zeit, entweder den anderen politischen Parteien ebenso eine Plattform zu bieten, oder die sonntägliche Selbstdarstellung des Landeshauptmannes und VP-Landesparteiobmannes einzustellen. Es liegt dabei völlig in den Händen der jeweiligen Landesintendantin oder des Landesintendantin, solche Sendungen zuzulassen oder abzusetzen. "Zu den vielen positiven Initiativen der neuen und modernen Landesintendantin von Niederösterreich, Dr. Monika Lindner, sollte sich jene des Verzichts auf die Belangsendung des Landeshauptmannes noch hinzugesellen", so Heinzl weiter.

"In früheren Zeiten war es noch gang und gebe, daß sich der jeweilige Landeshauptmann seine(n) Spitzenmanager(in) an der Spitze des jeweiligen Landesrundfunks aussuchen konnte. Dies ist zum Glück heute nicht mehr der Fall, zumal früher dadurch nicht wegzuleugnende Abhängigkeiten entstanden sind. Doch auch ein anderer Weg könnte beschritten werden! Der Landeshauptmann könnte es durchaus mediengewandten Kollegen - wie den ehemaligen Wiener Bürgermeister Dr. Helmut Zilk - nachmachen und freiwillig auf seine Gratis-Werbeansprache verzichten", so Heinzl abschließend.

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