ARBÖ-Tip für Spätentschlossene: Der richtige Kindersitz

Wien (ARBÖ) - Weihnachten steht vor der Tür. Die Wahl vieler spätentschlossener Christkinder und Weihnachtsmänner fällt noch in letzter Minute auf einen Kindersitz. Damit der Kauf jedoch keine böse Überraschung nach sich zieht, hat der ARBÖ Tips zusammengestellt.

"Das wichtigste ist, daß Kind, Auto und Sitz zusammenpassen müssen. Deshalb ist es unumgänglich, daß Kind und Auto beim Kauf dabei sind", betont ARBÖ-Techniker Dipl.Ing. Martin Ognar. "Wer
aus seinem Geschenk jedoch eine Überraschung machen möchte, dem empfehlen wir einen Gutschein für einen Kindersitz zu verschenken. Damit ist sichergestellt, daß der Sitz nachher ausgewählt werden kann und auf alle Fälle richtig ist für Kind und Auto."

ARBÖ-Tips für den Kauf von Kindersitzen
1. Bringen Sie Ihr Kind zum Kauf mit. Nur wenn alle drei -Kind, Auto und Sitz - zusammenpassen, stimmt die Sicherheit.
2. Eine längere Sitzprobe ist vor dem Kauf zu empfehlen.
3. Der Sitz muß in jenem Auto ausprobiert werden, indem er verwendet wird. Nur so erkennt man die Tricks beim Einpassen sowie eine schlechte Sitzposition des Kindes.
4. Lassen Sie sich den Einbau gründlich erklären. Eine falsche Befestigung kann die Schutzwirkung des Sitzes wesentlich
vermindern.
5. Besonders bei zweitürigen Fahrzeugen, bei denen der Sitz schlecht erreichbar ist, muß die Sicherung des Kindes möglichst einfach sein. Sitze mit Fangkörpern sind hier von besonderem Vorteil.
6. Achten Sie beim Kauf eines Rückhaltesystems jedenfalls auf das ECE-Prüfzeichen. Üblicherweise besteht diese Kennzeichnung aus einem Kreis mit dem Buchstaben E und einer ein- oder zweistelligen Kennzahl, die auf das Land hinweist, welches die Genehmigung
erteilt hat - zum Beispiel E1 für Deutschland oder E12 für Österreich.
7. Da Kinder rasch wachsen, sollte der Umbau auf ein Rückhaltesystem für höhere Gewichtsklassen möglichst einfach und kostengünstig sein.
8. Halten Sie den Abstand zwischen dem gesicherten Kind und den vorderen Sitzen möglichst groß.

ARBÖ-Techniker Dipl.Ing. Ognar informiert weiters über die Sicherheitssysteme für Kinder, die jeweils dem Alter beziehungsweise dem Gewicht des Kindes entsprechen müssen. Dabei wird zwischen vier Hauptgruppen unterschieden:

Gruppe 0: für Kinder bis 10 kg (bis 10 Monate): Babywannen

Gruppe 0+: für Kinder von 10 bis 13 kg (bis 18 Monate): entgegen der Fahrtrichtung montierte Baby-Autositze (Babyschalen, Reboard-Sitze)

Gruppe I: für Kinder von 9 bis 18 kg (9 Monate bis 3 ½ Jahre):
Schalensitze mit Tischchen bzw. mit Hosenträgergurten

Gruppe II: für Kinder von 15 bis 25 kg (ca. 3 bis 6 Jahre):
Sicherheitstischchen, Sitzkissen, Fangkörpersystem

Gruppe III: für Kinder von 22 bis 36 kg (ca. 5 bis 12 Jahre):
Sitzkissen und verstellbare 3-Punkt-Gurte

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