Pilotprojekt in Melk hilft Windel- und Deponiekosten sparen

Sobotka: Auch Babys können Müll vermeiden

St.Pölten (NLK) - Daß Umweltschutz bereits in der Wiege beginnen kann, zeigt ein originelles Projekt des Abfallwirtschaftsverbandes im Bezirk Melk: Durch Umstieg von Wegwerf- auf Mehrwegwindeln sollen Mütter Geld sparen und Babys weniger Müll produzieren, machen doch Hygieneartikel rund 13 Prozent des Restmülls aus, wovon ein Großteil aus Windeln besteht. Pro Baby fallen ein bis eineinhalb Tonnen Windeln an.

Umwelt-Landesrat Mag. Wolfgang Sobotka zeigt sich besonders erfreut über den Einsatz der modernen Mehrwegwindeln, die genauso komfortabel zu handhaben sind wie Wegwerfwindeln und zudem für die Eltern eine Einsparung der Hälfte der Windelkosten bringen. Das Potential an nicht verwertbarem Restmüll, das durch diese Aktion allein im Bezirk Melk eingespart werden könnte, liegt bei 900 Tonnen pro Jahr. Die dafür zu bezahlenden Deponierungskosten betragen immerhin jährlich etwa 1,2 Millionen Schilling.

Weil das größte Hindernis für den Einsatz von Mehrweg-Windeln in dem relativ hohen Anschaffungswert von ca. 3.500 Schilling für ein Windelpaket liegt, hat der Gemeindeverband (GVU) seit Anfang Dezember bei den Gemeinden Gutscheine für verbilligte Mehrwegwindeln ausgegeben. Die Höhe der Förderung durch die Gemeinden, den GVU und das Land Niederösterreich liegt bei 1.300 Schilling, wodurch der Anschaffungspreis um ein Drittel gesenkt werden kann. Alois Hubmann, Geschäftsführer des Abfallwirtschaftsverbandes, möchte das Projekt durch die Einsparungen bei den Deponiegebühren finanzieren.

Nähere Informationen zum "Windel-Sparpaket" beim GVU unter der Telefonnummer 02755/2652-24.

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