Währungsreserven

Liebscher dementiert Spannungen zwischen OeNB und Bundesregierung=

Wien (OTS) Zu der jüngst ausgelösten Diskussion über Ausmaß und mögliche Verwendung der heimischen Währungsreserven teilt der Gouverneur der Oesterreichischen Nationalbank, Dr. Klaus Liebscher, mit, daß es diesbezüglich keineswegs Spannungen zwischen der OeNB und der Bundesregierung gibt, sondern daß hiezu lediglich Meinungen, Vorstellungen und auch verschiedene Lösungsansätze artikuliert wurden.
Darüberhinaus teilt Gouverneur Dr. Liebscher mit, daß das Direktorium der OeNB dem Generalrat bereits in seiner Sitzung am 17. Dezember dieses Jahres den Vorschlag unterbreitet hat, der kommenden Generalversammlung eine Aufstockung der Mittel des Jubiläumsfonds zur Förderung wirtschaftsnaher Forschungsprojekte, das heißt für den Forschungsförderungsfonds für die gewerbliche Wirtschaft (FFF) und den Fonds zur Förderung der wissenschaftlichen Forschung (FWF), von bisher rund ATS 200 Mio. auf ATS 700 Mio. zu empfehlen. Dieser Vorschlag fand die einstimmige Unterstützung des Generalrates.
Mit dieser Maßnahme könnten, ohne daß Währungsreserven angetastet werden, die nach der im Nationalbankgesetz festgelegten Gewinnverteilung verbleibenden Gewinne der OeNB - vorbehaltlich der Beschlußfassung durch die Generalversammlung - in deutlich stärkerem Ausmaß als bisher der Forschungsförderung gewidmet werden.

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