Moser: FP würde Schweinebauern ins Verderben treiben

Niederösterreich, 21.12.98 (NÖI) Die FP-Forderung nach einem Importstopp für Schweine würde die heimischen Schweinebauern schnurstracks ins Verderben führen, kontert heute LAbg. Karl Moser die Aussagen von F-Klubobmann Marchat. "Es zeigt sich erneut, daß der Mann null Ahnung von Agrarfragen hat. Wenn wir diesen Weg
gehen würden, dann zöge dies einen sofortigen Stopp der heimischen Exporte nach sich, und das bei einer heimischen Überproduktion. Dies würde die heimischen Bauern empfindlich treffen", erklärt Moser.****

Deshalb habe die Volkspartei den unausgegorenen Antrag der Freiheitlichen in der vergangenen Woche abgelehnt. Darüber hinaus habe die Volkspartei einen eigenen Antrag eingebracht, der verstärkte Werbemaßnahmen für Schweinefleisch, eine Auszahlung des degressiven Preisausgleichs sowie die rasche Abwicklung der Lebensmittelhilfe der EU an Rußland vorsieht.

"Durch den Einbruch des russischen Marktes haben die heimischen Bauern einen wichtigen Absatzmarkt verloren. Dieser Markt muß zurückerobert werden, dann sehe ich wieder einen Hoffnungsschimmer am Horizont für unsere Bauern. Ein Importstopp wäre die schlechteste aller Möglichkeiten für die Landwirte - aber die liegen den Freiheitlichen ja bekanntermaßen weniger am Herzen als ihre populistische Sprücheklopferei", betont Moser.
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