Betriebsspionage bei TeamAxess

Salzburg (OTS) - Unter dem Vorwand einer angeblichen Patentverletzung verschafft sich multinationaler Konzern Zugang zu hochsensiblen Informationen aus der Entwicklung der innovativen TeamAxess. Am 16.12.98 findet bei TeamAxess in Koppl (Salzburg) eine von der Fa. Kunz (Wien) initiierte Hausdurchsuchung wegen einer angeblichen Patentverletzung statt. Dabei werden gezielt Dokumente und Entwicklungsunterlagen unter Beisein des Anwaltes der Firma Kunz eingesehen und erst danach durch die Gendarmerie versiegelt und abtransportiert. Bereits eine Stunde später langen dabei gewonnene Informationen, die mit der angeblichen Patentverletzung nichts zu tun haben, bei der im Eigentum der französischen Firma Gemplus stehenden SkiData AG, einem Mitbewerber von TeamAxess, ein.

Ausgangspunkt für den Vorfall war eine auf ein Privatgutachten gestützte Anzeige der Kunz GmbH, Wien, wegen einer angeblichen Verletzung eines Patentes für die Herstellung von Tickets. TeamAxess fertigt zwar Tickets, dies jedoch nach einem lange vor dem Anmeldezeitpunkt des Kunz-Patentes bekannten Vorschlag des Dr. von Ballmoos.

Die Kunz GmbH ist langjähriger, eng verbundener Partner der SkiData AG. Das Landesgericht Wien hatte ohne dieses Hintergrundwissen, ohne Gerichtsgutachten und ohne Anhörung der TeamAxess, aufgrund einer einseitigen Darstellung der Kunz GmbH, einen Hausdurchsuchungsbefehl erlassen, welcher dann wie geschildert mißbräuchlich verwendet wurde. Die Hausdurchsuchung fand ohne Beisein eines neutralen Sachverständigen statt und ermöglichte dem gegnerischen Anwalt Einsicht in höchst geheime Entwicklungsunterlagen der TeamAxess. Über die Tatsache, daß diese Informationen an den Konkurrenten von TeamAxess, die Skidata AG, weitergegeben wurden, liegen dem Unternehmen eindeutige Dokumente vor.

Festzuhalten ist, daß entgegen einer Pressemitteilung der Kunz GmbH vom 17.12.98 der Geschäftsführer der TeamAxess, Hr. Robert Gruber, in den letzten Jahren niemals in den Entwicklungs- und Produktionsräumlichkeiten der Fa. Kunz GmbH war und auch kein Know-how der Fa. Kunz verwendet. Dieser Vorfall reiht sich in eine Kette von seitens SkiData angestrengten Prozessen ein, um die gezielte Behinderung und Ausforschung der Geschäftstätigkeit des jungen, österreichischen HighTech Unternehmens TeamAxess zu betreiben.

TeamAxess wurde Anfang 1998 unter anderem von ehemaligen Mitarbeitern der SkiData AG gegründet und hat in Rekordzeit das weltweit modernste Ticketsystem für Skilifte und Stadien entwickelt. Nur drei Monate nach Gründung der TeamAxess lagen schon Aufträge von österreichischen und internationalen Kunden vor, welche die Produktionskapazitäten des Unternehmens bis weit in das Jahr 1999 auslasten. Basis für diesen Erfolg sind der Einsatz modernster Technologien, die beispielsweise die Passage von Liftzugängen ohne jede Aktion des Skifahrers ermöglichen und die erstmals beliebig oft wiederbeschriftbare, kontaktlose Chipkarten in der Praxis zeigen.

Ermöglicht wurde das extreme Entwicklungstempo auch durch die Mitarbeit vieler spezialisierter Unternehmen, die Teilaufgaben übernahmen. Das als Axess 400 bekannte Projekt gilt damit auch als Beispiel für die Chancen, die sich aus der Kooperation von Klein- und Mittelbetrieben ergeben, um der in Folge der Fusionswelle zunehmenden Konzentration und Abwanderung von Arbeitsplätzen und Know-how zu begegnen. Axess 400 ist das Ergebnis der Arbeit von über 50 höchstqualifizierten Ingenieuren in Form eines weltweiten HighTech-Clusters.

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