Landschaftsmesser als Symbol für die Aussiedlung

Valie Export konzipierte Erinnerungsstätte Allentsteig

St.Pölten (NLK) - An die Aussiedlung von 10.000 Waldviertlern aus 40 Dörfern des "Döllersheimer Ländchens" vor 60 Jahren durch das damalige NS-Regime soll ein neues Kunstwerk in Allentsteig erinnern. Die international bekannte Künstlerin Prof. Valie Export errichtet mit Hilfe des Landes am Stadtsee von Allentsteig ein "Landschaftsmesser". Es wird inmitten eines parkähnlich gestalteten Uferabschnittes angebracht und schneidet ins Wasser hinein, Symbol für die einschneidenden Schicksalsschläge für die Menschen, die damals ihre alte Heimat verlassen mußten. Der polierte Stahl spiegelt die Landschaft wider, zwei daneben angebrachte Glasstelen tragen Texte, die die Aussiedlung dokumentieren und Namen von abgesiedelten Ortschaften enthalten. Die Informationen sind auch in Blindenschrift angebracht. Die Umgebung des Landschaftsmessers wird durch den Architekten Walter Kirpicsenko gestaltet.

Als Eröffnungstermin ist der 29. Mai 1999 vorgesehen. Zu diesem Anlaß wird eine Komposition von Konrad Rennert uraufgeführt und ein Dokumentationsfilm von Manfred Neuwirth gezeigt. Es erscheint auch ein Katalog, verfaßt von Rudi Palla, der Texte zur Geschichte des Truppenübungsplatzes und Informationen über das Landschaftsmesser enthält.

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