LR Bauer: B 2 - Vierspuriger und kreuzungsfreier Ausbau zwischen Stockerau und Grenzübergang Kleinhaugsdorf

Bürgermeister des Bezirks Hollabrunn beschließen Antrag zum Ausbau der B 2

St. Pölten, (SPI) - Die Bürgermeister des Bezirks Hollabrunn haben in ihrer heutigen Bürgermeisterkonferenz einen Antrag zur Änderung des im Bundesstraßengesetzes fixierten Trassenverlaufes der B 2 - Znaimer Straße - zwischen Hollabrunn und dem Grenzübergang Kleinhaugsdorf sowie die Forderung nach einem vierspurigen und kreuzungsfreien Aus-bzw. Neubau von Hollabrunn bis zum Grenzübergang Kleinhaugsdorf beschlossen. "Diese Forderung wird von mir absolut unterstützt, wobei aber grundsätzlich der vierspurige Ausbau der B 2 beginnend von Stockerau bis zum Grenzübergang Kleinhaugsdorf sofort in Angriff genommen werden sollte. In Folge der Grenzöffnung und der damit verbundenen enormen Verkehrszunahme in diese Region sind leistungsfähige Verkehrsachsen von besonderer Bedeutung. Der Großraum Stockerau/Hollabrunn Richtung Znaim/Prag wird derzeit durch die Bundesstraße 2 verbunden und diese durchzieht eine Reihe von Ortschaften", stellt Landesrat Dr. Hannes Bauer, selbst Weinviertler, dazu fest.****

"Durch den Durchzugsverkehr wird die Lebensqualität der Bevölkerung in den betroffenen Orten wesentlich beeinträchtigt. Um diesen Großraum des westlichen Weinviertels als Wirtschaftsstandort nicht nur zu erhalten, sondern für die Zukunft noch interessanter zu machen, ist eine leistungsfähige und hochwertige Straßenverbindung auch im westlichen Weinviertel notwendig. Seitens der Tschechischen Republik laufen zudem intensive Planungen für einen vierspurigen Ausbau der Straßenverbindung von Znaim bis zum Grenzübergang Kleinhaugsdorf. Vorausschauende Planungen machen es nun notwendig, daß man sich auch auf österreichischer Seite rechtzeitig Gedanken macht. Eine teilweise Neutrassierung sowie ein kreuzungsfreier und vierspuriger Ausbau der B 2 würde nicht nur den Wirtschaftsstandort westliches Weinviertel sichern, es würden bei einem neuen Trassenverlauf auch die derzeitigen Anrainergemeinden vom Durchzugsverkehr entlastet", so Landesrat Bauer.
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