Österreich begrüßt den Euro zu Silvester

Ferrero-Waldner kündigt für 1999 eine Euro-Aktionswoche in den Ländern, konkrete Hilfe für Gemeinden und die Aktion "EURO-Dolmetsch" an

(Wien OTS) Staatssekretärin FERRERO-WALDNER stellte heute die Planungen der EURO-Initiative für 1999 vor und erklärte, "daß als festlicher und fröhlicher Auftakt des Euro-Zeitalters am 31. Dezember in Wien der "Euro-Silvesterpfad" stattfinden wird. "Die schon traditionelle Veranstaltung zum Jahreswechsel in der Wiener Innenstadt steht ganz unter dem Motto "Österreich begrüßt den Euro" und setzt so ein sichtbares Zeichen für den Start der gemeinsamen europäischen Währung am Ende der österreichischen EU-Präsidentschaft", so FERRERO-WALDNER.

Als Schwerpunkte der Informationsarbeit der Euro-Initiative der Bundesregierung im Jahr 1999 nannte FERRERO-WALDNER eine Euro-Aktionswochen in den Ländern. "Damit wird der - mit dem Eurobus erfolgreich begonnene - direkte Dialog mit der Bevölkerung konsequent fortgesetzt. Pro Bundesland finden zwei "Euro-Aktionswochen" statt, in denen die Konsumenten-Information im Mittelpunkt steht. In Zusammenarbeit mit dem Verein für Konsumenteninformation, Ländern und Gemeinden, Banken und Sparkassen finden in den Rathäusern der Landes- und Bezirkshauptstädte Euro-Beratungstage statt", so die Staatssekretärin heute bei einer Presseskonferenz mit Staatssekretär Ruttensdorfer.

FERRERO-WALDNER kündigte auch "konkrete Hilfe für die Gemeinden" an. "Auch die Gemeinden erhalten 1999 von der Bundesregierung maßgeschneiderte Unterstützung bei ihrer Euro-Umstellung. Mit den Medien des Gemeinde- und Städtebundes wird ein speziell auf die Kommunen zugeschnittenes "Euro-Umstellungshandbuch" erstellt, das unter anderem Checklisten, Umstellungszeitpläne, Studien zu speziellen Umstellungsfragen
sowie Umsetzungsvorschläge für Euro-Informations-Aktivitäten auf Gemeinde- und Bezirksebene enthält", so FERRERO-WALDNER.

Weiterer Informations- und Unterstützungsbedarf besteht für FERRERO-WALDNER auch im Bereich der Klein- und Mittelbetriebe. "Einschlägige Untersuchungen zeigen, daß erst ein Teil der Klein-und Mittelbetriebe die Euro-Umstellungsvorbereitungen konkret in Angriff genommen hat. Betriebsinformationen, Beratung durch branchenerfahrende Euro-Fachleute sowie ein mobiles Info-Büro ("Euro-Mobil"), das von Unternehmen angefordert werden kann und
das auch während der Euro-Aktionswochen zum Einsatz kommt, sollen hier in den nächsten Monaten Defizite abbauen und konkrete Umstellungshilfen anbieten", so die Staatssekretärin.

Ebenfalls 1999 beginnt die Aktion "Euro-Dolmetsch" für Bevölkerungsgruppen mit besonderen Bedürfnissen. "In Österreich leben zehntausende gehörlose oder sehbehinderte Menschen, Gastarbeiter mit anderer Muttersprache sowie sozial benachteiligte Minderheiten, deren Informationszugang ebenfalls eingeschränkt
ist. In enger Zusammenarbeit mit den jeweiligen Interessenvertretungen und Hilfsorganisationen (Blindenverband, Gehörlosenverband, Caritas, etc.) werden speziell auf die jeweiligen Zielgruppen zugeschnittene Informationsmaterialien gestaltet bzw. Info-Veranstaltungen durchgeführt", erklärte FERRERO-WALDNER.

Die Zusammenarbeit mit den Seniorenverbänden wird im kommenden
Jahr ebenfalls weiter ausgebaut. Unterstützt von der Euro-Initiative der Bundesregierung informieren die
Seniorenvertretungen über alle Aspekte der Währungsumstellung.(Schluß)

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