FERRERO-WALDNER: "EURO als Meilenstein der EU-Integration"

"Einigung über Außenvertretung ist Erfolg der österreichischen Präsidentschaft

(Wien-OTS) "Die Einführung des EURO stellt einen Meilenstein in der europäischen Integration dar. Die gemeinsame Währung wird zu Wachstum, Beschäftigung und Stabilität beitragen ", das sagte Staatssekretärin Benita FERRERO-WALDNER heute anläßlich einer gemeinsamen Pressekonferenz mit Staatssekretär Ruttensdorfer in Wien.

Wie die Staatssekretärin erläuterte, "wurden unter österreichischer Präsidentschaft, die Schwerpunkte auf zwei Aspekte gelegt. "Einerseits wurden, um den reibungslosen Üergang
zu gewährleisten, die restlichen rechtlichen Rahmenbedingungen geschaffen, wodurch unter anderem auch die Operationalisierung der EZB ermöglicht wurde. Andererseits hat Österreich die Schaffung wirtschaftspolitischer Institutionen und Prozesse als eine seiner Prioritäten definiert. Im Sinne eines abgestimmten und
gesamthaften wirtschaftspolitischen Ansatzes hat Österreich durch die Schaffung der EURO-11 Gruppe zu einer kohärenten Wirtschaftspolitik der Eurozone entscheidend beigetragen. In
diesem Zusammenhang wurde auch der Dialog mit der EZB, sowie mit
den Sozialpartnern intensiviert und institutionalisiert", so FERRERO-WALDNER.

Die Staatssekretärin unterstrich, daß es unter österreichischer Präsidentschaft in der Steuerpolitik nach vielen Jahren erstmals gelungen ist, das Thema als einen Kernbereich der wirtschaftlichen Vertiefung der Union zu positionieren. "Erst dadurch wird ein ungeordneter Wettbewerb der Steuersysteme der Mitgliedstaaten verhindert, der letztlich zu Lasten der Beschäftigung und des Wachstums geht. Vor allem in den zentralen Bereichen der
Besteuerung von Kapitaerträgen, aber auch in anderen Bereichen wurde ein operationeller Kalender erstellt, der weitere
Fortschritte festschreibt", so FERRERO-WALDNER.

FERRERO-WALDNER bezeichnete es als "wesentlichen Erfolg der österreichischen Präsidentschaft" daß die politische Einigung über die Außenvertretung des EURO-Währungsraumes gelungen ist. Damit wurde die Grundlage für ein einheitliches, rasches und entschlossenes Auftreten der Eurozone gelegt. "Die Eurozone als einer der großen Wirtschaftsblöcke dieser Welt kann nunmehr einheitlich nach außen Auftreten, so daß sein politisches Gewicht dem wirtschaftlichen entspricht.Am 31.12.1998 - am letzten Tag der österreichischen Präsidentschaft - wird der ECOFIN-Sonderrat die Euro-Umrechnungskurse unwiderruflich festlegen und damit den
letzten Schritt für die Einführung des EURO mit 1.1.1999 setzen",so die Staatssekretärin.(Schluß)

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