Metallgesellschaft AG: Paragraph 15 WpHG-Mitteilung

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mg schließt Vergleich mit B.U.S

Größter Rechtsstreit in Deutschland beigelegt, Kaum noch juristische Altlasten

Die Metallgesellschaft AG (mg), Frankfurt am Main, hat sich erfolgreich von einer weiteren juristischen Altlast befreit. Der Konzern schloss mit der B.U.S Berzelius Umwelt-Service AG einen Vergleich in dem seit 1996 laufenden Schadensersatzverfahren. Von der ursprünglichen Forderung der B.U.S in Höhe von 137 Mio DM muss die mg lediglich 13 Mio DM tragen. Mit dieser Einigung hat die mg ihren größten Rechtsstreit in Deutschland zu den Akten gelegt.

Die B.U.S, eine frühere Tochtergesellschaft der mg, hatte mit der Begründung geklagt, ihr seien beim Erwerb einer Beteiligung an der Horsehead Resource Development Company (HRD) im Jahr 1990 Nachteile seitens der mg zugefügt worden. Diese Klage war im April 1997 in erster Instanz abgewiesen worden; B.U.S hatte Berufung eingelegt.

Mit der Beilegung des Falls ist die mg der endgültigen juristischen Vergangenheitsbewältigung sehr nahe gekommen. Seinen größten Rechtsstreit, die Klage der Horsehead Industries, Inc. (HII), hatte der Konzern Ende November mit einem Vergleich beigelegt. Ebenfalls mit einem Vergleich war Anfang November der Konflikt mit der FPB Holding AG (vormals Feldmühle Nobel AG) beendet worden. Auch in einem weiteren vergangenheitsbezogenen Rechtsstreit, dem in New York laufenden Verfahren um aufgelöste Öl-Lieferverträge aus der Zeit der mg- Krise, rechnet das Unternehmen mit einer baldigen für die mg positiven Klärung.

Ende der Mitteilung

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