RHI AG: Paragraph 15 WpHG-Mitteilung

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RHI Vorstand erwartet Jahresergebnis
1998 auf Niveau des Vorjahres

Nach der guten ersten Jahreshälfte haben sich die Rahmenbedingungen für RHI im zweiten Halbjahr 1998 zunehmend verschlechtert. Im Bereich Feuerfest ist im laufenden vierten Quartal ein deutlicher, weltweit spürbarer Nachfragerückgang zu verzeichnen. Seit August mußten erstmals auch die Märkte in Europa und Nordamerika schwere Absatzeinbußen hinnehmen, nachdem die Situation in Asien und in der GUS unverändert schlecht geblieben ist. Nachfragerückgang und Überkapazitäten im Markt führten zu einem zunehmenden Preisdruck. Die Kapazitätsanpassung von RHI ist aus heutiger Sicht nicht rasch genug implementiert worden, um diesem Nachfragerückgang entgegenzuwirken. Die geringere Nachfrage in wichtigen Exportmärkten haben zudem zu einer ungünstigen Verschiebung des Produktemix geführt, so daß der Anteil hochwertiger Produkte mit hohen Margen im zweiten Halbjahr gesunken ist. Im Geschäftsbereich Engineering führt die anhaltend gute Umsatzentwicklung und die optimierte Kostenstruktur zu einer weiteren

Ertragsverbesserung. Damit setzt sich die seit dem Abschluß der wichtigsten Restrukturierungsmaßnahmen deutlich positivere Ertragsentwicklung des Engineeringsbereichs unverändert fort. Der zunehmende Wettbewerbsdruck im Bereich Dämmen/Isolieren sowie die schwache Bauindustrie in Österreich und Deutschland haben zu der zuletzt erwarteten unzufriedenstellenden Preis- und Mengenentwicklung geführt. Aufgrund dieser Entwicklungen erwartet der Vorstand der RHI für das Gesamtjahr 1998 keine Ertragssteigerungen gegenüber 1997 und das Jahresergebnis der RHI wird somit aus heutiger Sicht auf dem Niveau des Vorjahres liegen. Das EGT des RHI Konzerns betrug 1997 ATS 887 Mio.

Im Sinne der langfristigen Strategie ist es eine laufende Bemühung des RHI Managements, die betriebliche Effizienz zu steigern. Die neue divisionale Organisationsstruktur der RHI, die ab Anfang 1999 zum Tragen kommt, wird die Kundennähe fördern und zu Kosteneinsparungen im Overheadbereich führen. Im Bereich Feuerfest wird die Neuorganisation mit dezentraler Verantwortung für die jeweiligen Stamm- und Wachstumsmärkte eine verstärkte Marktpräsenz sicherstellen, um dadurch der schlechten Konjunkturentwicklung entgegenzuwirken und den Bereichsumsatz für 1999 zu stabilisieren. Auf Basis seiner Technologieführerschaft verbunden mit dem Full Line Service Konzept wird der Bereich Feuerfest die Produktionskosten der Kunden senken helfen und dadurch die Kundenbindung stärken. Im Bereich Dämmen führt die Akquisition der Thüringer Dämmstoffwerke GmbH, Bad Berka zu einer weiteren Stärkung der Mineralwolle-Aktivitäten. Damit steigert Heraklith die Jahreskapazität im Wachstumssegment Mineralwolle um ein Drittel auf 200.000 Jahrestonnen. Das RHI Management erwartet für das erste Halbjahr 1999 keine Verbesserung der Marktsituation und hat zur Kapazitätsanpassung und zur weiteren Kostenreduktion vor allem bei den Personal- und Materialkosten an allen betroffenen Standorten Massnahmen eingeleitet. Da diese eingeleiteten Massnahmen erst mit zeitlicher Verzögerung zu Kosteneinsparungen führen, ist im saisonal und konjunkturell bedingt schwachen ersten Quartal des nächsten Jahres noch mit einem Verlust zu rechnen. Der RHI Vorstand geht jedoch für das Gesamtjahr 1999, von einer Umsatz- und Ertragssituation aus, die dem Niveau von 1998 entspricht.

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