Votruba: Novelle des Kindergartengesetzes bringt Verbesserungen für die Eltern

St. Pölten (SPI) "Die heute vom Landtag beschlossene Novelle des Kindergartengesetzes bringt eine ganze Reihe der organisatorischen und finanziellen Verbesserungen für die Gemeinden im Interesse der berufstätige Eltern sowie einen Abbau der bürokratischen Hürden", erklärte Landesrätin Traude Votruba Donnerstag aus Anlaß der Beschlußfassung der Novelle des NÖ-Kindergartengesetzes. "Für die Erziehungs- und Betreuungszeit von 13 bis 16 Uhr werden maximal 1.000 Schilling verlangt, der bisher verpflichtende Kostenbeitrag ab 16 Uhr in der Höhe von 500 Schilling entfällt, die Gemeinden dürfen für die Zeiten vor 7 Uhr und nach 16 Uhr nur mehr maximal einen kostendeckenden Beitrag einheben", erinnerte Votruba.

"Schon bisher war es gesetzlich vorgesehen, daß wenn die Eltern von mindestens drei Kindern eine Nachmittagsbetreuung, der Kindergartenerhalter diesem Erfordernis Rechnung zu tragen hat – was vielfach an den finanziellen Möglichkeiten der Gemeinden gescheitert ist oder nicht so umgesetzt wurde, wie es im Gesetz vorgesehen war . Mit der nunmehrigen finanziellen Unterstützung der Gemeinden werden diese Probleme ausgeräumt. Damit ist ein den gesellschaftlichen Rahmenbedingungen und wirtschaftlichen Realitäten entsprechendes Angebot im Kindergarten sichergestellt", erklärte die Landesrätin. Auch die Betreuung in den Sommermonaten wird nunmehr vom Land gefördert. Um die Gemeinden, denen Mehrkosten für die lägeren Öffnungszeiten entstehen, zu entlasten, gibt es zusätzlich 15,5 Millionen Schilling. Die Novelle, die mit 1. September 1999 in Kraft treten wird, bringt darüberhinaus eine weitere Förderung für das Offenhalten während der Ferien nach dem Kindergartenjahr 1999/2000, so Votruba abschließend.
(Schluß)nk/wb

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