Gesundheit/Pharma/Rezeptgebühr ***OTS-PRESSEAUSSENDUNG***

Rezeptgebühr wird ab 1.1.1999 auf 44 Schilling erhöht Apotheken heben die Gebühr im Auftrag und für die Krankenkasse ein

Wien (OTS) - Die Rezeptgebühren werden mit 1. Jänner 1999 erhöht. Pro Medikamenten-Packung sind dann 44 Schilling, bisher 43 Schilling, zu bezahlen. Die Rezeptgebühren sind Einnahmen der Krankenkassen und werden von den Apotheken nur eingehoben.

Der Mindestkostenanteil des Versicherten bei Bezug von Heilbehelfen wird ab 1. Jänner von bisher 276 Schiling auf 281 Schilling erhöht.

Richtlinien für die Befreiung von der Rezeptgebühr

Auf Antrag bei der zuständigen Krankenkasse wird ab 1. Jänner 1999 die Befreiung von der Rezeptgebühr Personen gewährt, deren monatliche Nettoeinkünfte 8.112 für Alleinstehende, und 11.574 für Ehepaare nicht übersteigt. Diese Beträge erhöhen sich für jedes Kind um 864 Schilling.

Für Personen, die infolge von Leiden oder Gebrechen überdurchschnittliche Ausgaben nachweisen (chronisch Kranke) wird auf Antrag Rezeptgebührenbefreiung gewährt, soferne die monatlichen Nettoeinkünfte bei Alleinstehenden 9.329 Schilling, bei Ehepaaren 13.310 Schilling, bei Ehepaaren mit 1 Kind 14.174 Schilling, bei Ehepaaren mit 2 Kindern 15.038 Schilling nicht übersteigt. Für jedes weitere Kind sind 864 Schilling hinzuzurechnen.

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Österr. Apothekerkammer
Tel.: 01/404 14/600

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