LIF-Hecht: Wien braucht ein neues Management!

Wiener Liberale fordern rasche Umsetzung der Ergebnisse der Magistratsanalyse

Wien (OTS) Die im November präsentierte Organisationsanalyse habe die wesentlichen Forderungen des Liberalen Forums bestätigt, sagte heute Gabriele Hecht, Klubvorsitzende der Wiener Liberalen, im Rahmen der Aktuellen Stunde im Gemeinderat. "Wien braucht ein neues Management", so Hecht.

Nachdem nun auch von externen Beratern zur Reform des Magistrats die Einführung von New Public Management vorgeschlagen worden ist, sei es jetzt notwendig, diese Vorschläge auch im konkreten umzusetzen, forderte die liberale Klubvorsitzende und erläuterte in diesem Zusammenhang die konkreten Vorstellungen des Liberalen Forums. "Die Umsetzung muß systematisch und auf zwei verschiedenen Ebenen - der politischen Ebene und im Bereich der Verwaltungsorganisation -durchgeführt werden", so Hecht.

Auf der politischen Ebene sehe sie sofortigen Handlungsbedarf. Durch eine politische Willenserklärung seien die Rahmenbedingungen und die politischen Vorgaben zu definieren. "Wir erwarten uns ein Bekenntnis, in welche Richtung es in Sachen Magistratsreform gehen soll", sagte Hecht. Zur Umsetzung von New Public Management sei es notwendig, die Leistungen der Stadt Wien zu definieren und in einen Produktkatalog aufzunehmen. "Dann ist es auch möglich, outputorientiert, d.h. am Nutzen, nicht am Einsatz orientiert, zu budgetieren", so die liberale Klubobfrau, die in diesem Zusammenhang einen Maßnahmenkatalog sowie einen Zeitplan zur Umsetzung einforderte.

Im Bereich der Verwaltungsorganisation gebe es einerseits sofort umsetzbare Empfehlungen der Studie, andererseits mittel- und langfristig umsetzbare Maßnahmen. "Die sofort umsetzbaren Maßnahmen sind bereits innerhalb des jetzigen Systems zu setzen, hier bedarf es nur des entsprechenden politischen Willens", stellte Hecht fest. Mittel- und langfristig müßten eine Kosten- und Leistungsrechnung und modernes Personalmanagement eingeführt sowie das Auslagerungs-und Privatisierungspotential festgelegt werden. "Dazu braucht es ein strategisches Gesamtkonzept. Alibiartige Einzelmaßnahmen sind hier sicher nicht gefragt. Gefragt ist in jedem Fall ein neues Management für Wien", so Hecht abschließend.

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