Mortiers Vorschläge zur Neuordnung der Festspiele - Der Intendant im NEWS-Interview: "In der derzeitigen Konstellation ist Weitermachen sinnlos." - Vorausmeldung zu NEWS Nr. 51/17.12.1998

Wien (OTS) - Gerard Mortier, Intendant der Salzburger Festspiele, nennt in einem Interview für die morgen erscheinende Ausgabe des Wochenmagazins NEWS Bedingungen für seinen Verbleib über das Jahr 2001. In der derzeitigen Konstellation, so die Konklusio, sei Weitermachen sinnlos. Mortier nennt aber konstruktive Kompromißvorschläge. Die von Staatssekretär Wittmann vorgeschlagene Ges.m.b.H.-Lösung hält Mortier für "nicht durchsetzbar".

Aus Gründen der Handlungsfähigkeit und des entschiedenen Auftretens müssse er alleinverantwortlicher künstlerischer Leiter sein, da sich Budgetüberziehungen bei den Oster- und Pfingstfestspielen bereits auf das sommerliche Programm auszuwirken begännen.

Hans Landesmann soll kaufmännischer Direktor bleiben und die Konzerte als Konsulent weiterbetreuen.

Frank Baumbauer soll Konsulent für das Schauspiel bleiben.

Präsidentin Helga Rabl-Stadler soll als Präsidentin oder Generalsekretärin stellvertretende Vorsitzende des Kuratoriums hinter dem Landeshauptmann werden. Mortier in NEWS: "Sie würde dessen Agenda vorbereiten und diesbezüglich mit dem künstlerischen und dem kaufmännischen Leiter Kontakt halten." Die repräsentative Tätigkeit des Präsidenten will Mortier mit jener von Roman Herzog verglichen wissen (Sponsorensuche inbegriffen).

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