LIF zu Kontrollausschuß: Überprüfung der Volksprater-Unterstützungen im Zentrum der Debatte

Alkier regt Veröffentlichung bzw. Bezugsmöglichkeit von Kontrollamtsberichten via Internet an!

Wien (OTS) Den Unterstützungen der Stadt Wien gegenüber dem Volksprater war breiter Raum im ersten Teil der heutigen Sitzung des Kontrollausschusses gewidmet. Besonders auffallend sei die lächerlich niedrige Jahrespacht von 23,- öS pro m², die der WWFF den Praterunternehmen verrechne, sagte Wolfgang Alkier, stellvertretender Vorsitzender der Kontrollausschusses. Auf seinen Antrag hin fand die Prüfung des Volkspraters statt. "Für 1000 m² Gastwirtschaft in guter Frequenzlage um 23.000,- öS jährlich würden sich viele interessieren", so Alkier.

Zur Diskussion führten auch die Förderungen an den Prater-Beirat, die dieser nicht wirklich benötige, ebenso wie die Förderungen an den Verband der Praterunternehmen. Diese hatten behauptet, daß sie Bürgermeisterfeste aus Eigenmitteln veranstalteten, während sie die Förderungen der Stadt Wien anderweitig einsetzen würden. "Eine bemerkenswerte Betrachtungsweise, durch die Geld scheinbar ein Mascherl bekommt", so der stellvertretende Kontrollausschußvorsitzende.

Alkier regte in der Sitzung an, in Zukunft die Kontrollausschußberichte oder zumindest eine Bezugsmöglichkeit derselben via Internet anzubieten. "Dies wäre ein wichtiger Schritt, der Kontrolle in dieser Stadt mehr Öffentlichkeit zu geben", sagte Alkier.

Die Sitzung war gegen Mittag noch voll im Gange und der Kontrollausschuß mit Geschäftsstücke aus dem Gesundheitsbereich befaßt. Neben der Inventargebarung im Wiener AKH dürften dabei insbesondere die Wartungsverträge im Wilhelminenspital ausführlicher diskutiert werden.

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