Merck KGaA: Paragraph 15 WpHG-Mitteilung

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Merck KGaA

Merck: Krebsforschung weiter ausbauen
Mehrheit an US-Unternehmen - Nobelpreisträger als Berater

Merck strebt in Zukunft eine Spitzenposition in der Krebsforschung an. Mit dem Erwerb von 57 Prozent an dem amerikanischen Forschungsunternehmen Lexigen Pharmaceuticals Corporation in Lexington (Massachussets) wurde in diesen Tagen ein weiterer wichtiger Schritt unternommen. Das Unternehmen hat einen Forschungsschwerpunkt in der Onkologie. Es wurde 1992 von dem Nobelpreisträger für Medizin, Prof. Susumu Tonegawa (59) und dem Harvard-Professor Lan Bo Chen gegründet. Prof. Tonegawa erhielt 1987 den Nobelpreis für Medizin. Beide Forscher sind auch heute noch Berater von Lexigen.

Das US-Unternehmen hat sich auf innovative Ansätze zur Krebstherapie und die dafür notwendige patentgeschützte Basistechnologie spezialisiert. Derzeit befinden sich zwei onkologische Substanzen in der klinischen Prüfung Phase I: ein Produkt zur Therapie von Magen-Darm-Krebs, Bauchspeicheldrüsen-sowie Prostatakrebs; ein zweites Produkt zur Behandlung von Lungen-und Hautkrebs. Mit ihrer Markteinführung rechnet Merck im Jahr 2005. Daneben sollen Arzneimittel gegen Fettstoffwechselstörungen, Multiple Sklerose und entzündliche Gelenkveränderungen weiterentwickelt werden. Diese befinden sich gegenwärtig noch in präklinischen Untersuchungen (Laboruntersuchungen). Das amerikanische Unternehmen hat auch einen Wirkstoff gegen AIDS entwickelt. Er befindet sich in der Phase II der klinischen Prüfung an Patienten und die bereits positiven Ergebnisse lassen den Schluß zu, daß das Präparat in vier Jahren marktreif ist.

Lexigen beschäftigt 27 Mitarbeiter. Im Rahmen der Vereinbarungen erwirbt Merck das ausschließliche Recht an neuartigen Technologien und wichtigen Basis-Patenten für die weltweite Pharmaforschung. Dazu gehört unter anderem ein neues diagnostisches Verfahren, das Krebszellen im Blut mit Hilfe von Computer-Analyse identifizieren kann. Dieses Verfahren soll bereits 2001 auf den Markt kommen.

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