Prammer begrüßt Verbot von 4 Antibiotika in der Tiermast Ult.: EU-Agrarministerrat beschließt Teilverbot von Antibiotika als Wachstumsförderer in der Tiermast - Prammer für generelles Verbot

Wien (OTS) - Gestern wurde im EU-Agrarministerrat ein Verbot von vier in der Tiermast verwendeten Antibiotika beschlossen. Konsumentenschutzministerin Barbara Prammer begrüßt diesesn ersten positiven Schritt, fordert jedoch ein Verbot auch aller anderen als Wachstumsförderer eingesetzten Antibiotika in der Tiermast.

Mit dem gestern in Brüssel beschlossenen Verbot der vier Antibiotika Spiramycin, Virginiamycin, Tylosin und Zink-Bacitracin wurde eine wichtige Maßnahme gegen den weit verbreiteten Einsatz von Antibiotika als Wachstumsförderer in der Tiermast getroffen.

Dieses Teilverbot reicht aber bei weitem nicht aus. Es
entspricht keineswegs den Erwartungen der KonsumentInnen, daß das zum Verkauf angebotene Fleisch von Tieren stammt, die nur für ein schnelleres Wachstum regelmäßig mit Antibiotika gefüttert werden, so Prammer.

Die Konsumentenschutzministerin fordert daher ein generelles Verbot aller antibiotischen Wachstumsförderer in der Tiermast. "Dieses Verbot ist unbedingt notwendig, da immer häufiger Bakterien gegen Antibiotika resistent werden und die Antibiotika damit ihre Wirkung verlieren", begründet Prammer ihre Forderung. Im Interesse eines vorbeugenden Schutzes der Gesundheit der KonsumentInnen sind Antibiotika in Tierfutter daher abzulehnen.

Darüber hinaus fordert die Konsumentschutzministerin die Einrichtung eines europaweiten Überwachungssystems für Antibiotikaresistenzen. Außerdem sollte genau kontrolliert werden, welche Mengen von Antibiotika an Tiere abgegeben werden, so Prammer abschließend.

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