Votruba: Zusammenarbeit mobiler Dienste und niedergelassener Ärzte verbessert

Initiative von Landesrätin Traude Votruba erfolgreich

St. Pölten (SPI): Organisatorische Vereinfachungen, die die Zusammenarbeit der mobilen sozialen und sozialmedizinischen Dienste mit den niedergelassenen Ärzten in Zukunft erleichtern und entbürokratisieren werden - das ist das Ergebnis einer Gesprächsrunde im Bundesministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales die auf Initiative von Landesrätin Traude Votruba gestern in Wien stattfand und an der neben Experten aus dem Ministerium, der niederösterreichischen Landesregierung und des NÖ Pflegeforums auch ein Vertreter der ARGE der Rechtsträgerorganisationen der sozialen und sozialmedizinischen Dienste aus NÖ sowie der Caritas Österreich teilnahmen.

"Obwohl bei uns in NÖ derzeit rund 10.000 Menschen im Monat durch soziale Dienste zu Hause betreut werden, ist es leider noch immer so, daß bei Entstehung diverser Gesetze das Hauptaugenmerk auf den stationären Bereich gerichtet ist. Das bereitet uns in der Praxis die größten Schwierigkeiten, wie etwa die Vorschrift der schriftlichen ärztlichen Anordnung im mitverantwortlichen Bereich der Diplomkrankenschwester im geltenden Gesundheits- und Krankenpflegegesetz", erklärte Votruba den Beweggrund ihrer Initiative. Sie ist allerdings überzeugt, daß es nunmehr gelungen ist, an den richtigen Stellen das entsprechende Bewußtsein zu wecken, und bedanke sich bei BM Lore Hostasch, die dieses Gespräch ermöglicht habe. Die Vereinfachung der Betreuung durch die sozialen Dienste wird durch einen Erlaß erzielt werden, der es den Pflegenden draußen vor Ort ermöglicht ohne daß Betreuungslücken entstehen im Zusammenwirken mit den Ärzten unbürokratisch ihrer Tätigkeit nachzugehen.

Ziel ist es eine möglichst enge Zusammenarbeit zwischen dem stationären Bereich, den niedergelassen Ärzten und dem ambulanten Bereich durch entsprechende, eindeutige Anordnungen und Interpretationen zu den bestehenden Gesetzen zu schaffen, um im Interesse der kranken oder pflegebedürftigen Menschen eine optimale Betreuung für jeden einzelnen Patienten zu garantieren. "Deshalb habe ich auch die Einsetzung einer Arbeitsgruppe aus allen Berufsgruppen angeregt, die eine bessere Koordination im Interesse der Patienten diskutieren und Umsetzungsvorschläge erarbeiten soll", so Votruba. NÖ hat dazu mit dem nahezu flächendeckenden Ausbau der sozialen und sozialmedizinischen Dienste, der Sozialstationen und des immer dichteren Netzes von Sozialzentren ideale Voraussetzungen geschaffen. (Schluß)nk/wb

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