Schleicher & Co. International AG: Paragraph 15 WpHG-Mitteilung

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Schleicher AG:
Ergebnisverbesserung durch weiteren aussergerichtlichen Vergleich Altlasten weitgehend beseitigt

Die Schleicher & Co. International AG hat sich nun auch mit dem dritten frueheren Vorstandsmitglied in einem aussergerichtlichen Vergleich geeinigt. Nach monatelangen Rechtsstreitigkeiten verstaendigte sich das Unternehmen mit Martell Schilling, bis Februar 1996 Vorstandsvorsitzender der Schleicher AG, auf eine Abfindung. Vorbehaltlich der Zustimmung durch die Hauptversammlung im Oktober 1999 kann Schleicher daher Rueckstellungen in Hoehe von ca. 350 TDM aufloesen und als ausserordentlichen Erloes verbuchen. Damit sind die Altlasten aus der Sanierung der Schleicher Gruppe weitestgehend beseitigt.

Die Geschaeftsentwicklung des bedeutenden Datenshredder-Herstellers hat sich im bisherigen Jahresverlauf planmaessig verbessert. Hierzu haben unter anderem die Kooperation mit dem Buerotechnik-Unternehmen Brother International GmbH und die intensivierten Auslandsaktivitaeten beigetragen. Per 30.11.1998 lag der Konzernumsatz mit 46,7 Mio DM um 4,0 Mio DM ueber dem entsprechenden Vorjahreswert (Vj.: 42,7). Das Ergebnis der gewoehnlichen Geschaeftstaetigkeit erhoehte sich auf 0,5 Mio DM (Vj.: -0,2). Vor diesem Hintergrund haelt der Vorstand weiterhin an den Prognosen fuer das Gesamtjahr 1998/99 (31.3.) fest, die einen Konzernumsatz von 84 Mio DM (Vj.: 69,7) und ein Ergebnis der gewoehnlichen Geschaeftstaetigkeit von ueber 1 Mio DM (Vj.: 0,6) vorsehen. Hierin sind die ausserordentlichen Erloese aus den Vergleichen mit den Altvorstaenden, insgesamt ueber 1,8 Mio DM, noch nicht enthalten. Wie berichtet wurde mit den beiden anderen frueheren Vorstandsmitgliedern Maximilian Neubauer und Werner Riskop bereits im August 1998 ein aussergerichtlicher Vergleich erzielt, der - ebenfalls vorbehaltlich der Zustimmung der Hauptversammlung - zu einem Sondererloes von rund 1,5 Mio DM fuehren wird.

Ende der Mitteilung

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