Neue Berufe im dritten Jahrtausend

Prokop: Territorialer Beschäftigungspakt für Niederösterreich

St.Pölten (NLK) - Mit der Arbeit und mit neuen Berufen im dritten Jahrtausend beschäftigte sich heute eine Enquete in Mödling, die von der Volkspartei Niederösterreich veranstaltet wurde. Politiker, Wissenschafter und Wirtschaftsexperten beleuchteten dabei unter anderem die Ausbildungsprofile, neue Berufe, die Chancen und Risiken von Unternehmensgründungen und auch die Karrierechancen von Frauen. Landeshauptmannstellvertreterin Liese Prokop meinte, in Zukunft müßten neue Marktnischen gefunden werden. Auch die weitere Verlagerung von manueller Arbeit und Güterproduktion hin zu Wissensarbeit und Dienstleistung sei notwendig. Der Kostennachteil des Wirtschaftsstandortes Österreich könne nur durch hohe Qualität der Güter und Dienstleistungen wettgemacht werden. Prokop forderte außerdem höhere Ausgaben für die aktive Arbeitsmarktpolitik. Als erste Maßnahme werde Niederösterreich demnächst einen territorialen Beschäftigungspakt mit dem Bund und dem Arbeitsmarktservice schließen. "Ziel ist es, mit neuen Projekten und einer koordinierten Arbeitsmarktpolitik der Länder innerhalb von fünf Jahren die Arbeitslosenquote um ein Prozent zu senken und 25.000 neue Jobs zu schaffen", berichtete Prokop. Klubobmann Dr. Ernst Strasser, Präsident des NÖ Hilfswerkes, erläuterte, daß besonders in den Bereichen Gesundheit, Soziales und Familie neue Berufe große Chancen hätten. Strasser: "Bis zum Jahr 2020 wird es in Österreich rund 160.000 Pflegebedürftige und weitere 110.000 Personen geben, die dauernd Hilfe benötigen."

*** OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER

VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS ***

Rückfragen & Kontakt:

Pressestelle
Tel.: 02742/200/2172

Niederösterreichische Landesregierung

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NLK/NLK