Vom römischen Lagerdorf bis zur Entwicklung der Landwirtschaft

Neue Museen in Niederösterreich

St.Pölten (NLK) - Das Bundesland Niederösterreich ist unter allen Bundesländern das mit Museen am reichsten gesegnete. Zu den mehr als 600 Museen aller Art kamen in den letzten Monaten einige weitere hinzu: Mit der Ausstellung "Von der Herren Hof von Passau. Vom römischen Lagerdorf zum mittelalterlichen Lesehof" eröffnete Ende September das neue Stadtmuseum Klosterneuburg seinen Betrieb am Kardinal-Piffl-Platz. Bei den archäologischen Untersuchungen vor der Errichtung des neuen Kulturzentrums wurden Hausgrundrisse, Vorratsgruben und Brunnenschächte mit mannigfaltigen Bronze- und Tongeschirren der römischen Kaiserzeit freigelegt. Höhepunkt bildete die Entdeckung eines mittelalterlichen Weinlesehofkomplexes des Hochstiftes Passau, im Volksmund "Steinhäusl" genannt. Ein kostbarer mittelalterlicher Fliesenboden aus der zugehörigen Kapelle und der Weinkeller wurden in den Museumsneubau integriert. Dieses Museum ist über den Winter geschlossen und ab dem Frühjahr wieder zugänglich.

Ende September eröffnete das Dorfmuseum Großengersdorf. In einer ehemaligen Mühle werden Wein- und Ackerbaugeräte, Handwerk, Gewerbe und das dörfliche Leben präsentiert (Information: 02245/88201).

Im ehemaligen Bahnhof Unterwaltersdorf ist seit Anfang Oktober das Heimatmuseum Ebreichsdorf beheimatet. Es zeigt die Ortsgeschichten seiner vier Katastralgemeinden und zeichnete ein Stück Industriegeschichte der Region südlich von Wien nach (Information:
02254/75826).

Am Edelhof bei Zwettl eröffnete Ende Oktober ein Schulmuseum seine Pforten. Die Dokumentation führt durch die Geschichte des landwirtschaftlichen Bildungswesens in Niederösterreich, die Schulen am Edelhof und die Entwicklung der Landwirtschaft im Waldviertel. Eine informative Ton-Dia-Schau und eine Kinderspielecke laden zum Verweilen ein (Information: 02822/52402).

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