Der Österreichische Duty Free Verband begrüßt die Weichenstellung des Wiener Gipfels für eine Verlängerung des inneneuropäischen Zollfreihandels

Wien (OTS) - Schon vor Beginn des Wiener EU-Gipfels zeichnete sich auf informeller Ebene ab, daß sich die "großen" Mitgliedsstaaten für die Fortführung des Duty Free-Handels innerhalb der EU einsetzen werden. Obwohl der Beschluß zur Abschaffung aus dem Jahr 1991 nur durch ein einstimmiges Votum rückgängig gemacht werden kann, glauben die Duty Free-Betreiber, daß sich ihre Argumente, wonach die Abschaffung Europa wirtschaftlich und sozial zum ungünstigsten Zeitpunkt trifft, letztlich durchsetzen werden. Am Wiener Gipfel haben sich nur mehr Italien, die Niederlande und Dänemark ablehnend geäußert.

Dazu meint Bernhard Kotlan, Vorsitzender des Österreichischen Duty Free Verbandes: "Ich begrüße im Namen vieler unmittelbar Betroffener die positiven Signale des Ratstreffens für die Fortführung. Zahlreiche Beschäftigte im Duty Free-Handel, der Zulieferindustrien sowie der Reise- und Tourismusbranche können sich nun wieder Hoffnung auf die Sicherung ihrer Jobs machen. Allein die Tatsache, daß "Duty Free" auf der Agenda stand sowie die mediale Aufmerksamkeit zeigen die Bedeutung dieses Problems. Ich blicke voll Optimismus auf die Deutsche Präsidentschaft und erwarte im März eine positive Entscheidung für die vorläufige Beibehaltung des Duty-Free-Handels innerhalb der Europäischen Union.

In ihrem Schlußdokument haben die Staats- und Regierungschefs bewiesen, daß sie die Beschäftigungsfrage ernst nehmen, denn durch die Abschaffung von Duty Free wären alleine in Österreich bis zu 3.000 Arbeitsplätze gefährdet, in Europa gar bis zu 140.000," so Kotlan weiter.

Der Österreichische Duty Free Verband wird weiterhin alles unternehmen, um die Kritiker zu überzeugen, daß es keinen Sinn macht einen funktionierenden Wirtschaftszweig zu eliminieren und die massiven negativen Folgen mit Steuergeldern abzufedern. "Schließlich ist die wichtigste Voraussetzung für die Abschaffung, nämlich die Harmonisierung der Steuern innerhalb der EU, nicht umgesetzt worden", meint Kotlan abschließend.

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